U14 des Gymnasiums Spaichingen beim Bundesfinale in Berlin:

Ein ganz besonderes Erlebnis durfte die U14-Mannschaft des Gymnasiums Spaichingen beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin erleben. Das Team, das aus vier Jungen und vier Mädchen bestand, vertrat fünf Tage lang Baden-Württemberg und spielte gegen die besten Schulmannschaften Deutschlands – die jeweiligen Landessieger der anderen Bundesländer.
Bereits in der Gruppenphase zeigte die Mannschaft starke Leistungen und belegte am Ende einen hervorragenden zweiten Platz. Geschlagen geben musste sich das Team lediglich der Mannschaft aus Kaiserslautern, die später sogar den zweiten Platz des gesamten Turniers erreichte.
In der anschließenden Platzierungsrunde traf Spaichingen auf das Team von GutsMuths Jena. Gegen die späteren Turniersieger aus Thüringen war an diesem Tag jedoch nichts zu holen – die Gegner waren spielerisch überlegen und gewannen verdient.
Im Spiel um Platz sieben zeigte die Mannschaft nochmals großen Einsatz und kämpfte bis zum Schluss. In einer spannenden Begegnung unterlag das Team dem Vertreter des Saarlandes nur denkbar knapp mit 3:4.
Gecoacht wurde die Mannschaft während des gesamten Turniers von Frank Banzhaf, der das Team gemeinsam mit seinem Martin Fichter betreute. Herr Fichter ließ es sich dabei nicht nehmen, die Mannschaft während der Woche in Berlin zu begleiten – auch wenn er zwischenzeitlich kurzfristig nach Spaichingen zurückkehren musste.
Beide Betreuer zogen nach dem Turnier ein sehr positives Fazit. „Die Jungs und Mädchen haben sich während des gesamten Turniers hervorragend präsentiert und immer als Mannschaft funktioniert“, betonte Frank Banzhaf. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom Zusammenhalt innerhalb des Teams: „Egal ob Sieg oder Niederlage – die Spielerinnen und Spieler haben sich gegenseitig unterstützt und nie aufgegeben.“
Auch Martin Fichter war stolz auf die Leistungen seiner Mannschaft: „Wir haben gegen die besten Schulmannschaften Deutschlands gespielt und konnten absolut mithalten. Alle haben das Bestmögliche aus sich herausgeholt.“ Besonders die knappe Niederlage im Spiel um Platz sieben habe gezeigt, „wie eng das Niveau bei diesem Turnier war“.
Neben den sportlichen Wettkämpfen blieb auch Zeit, die Hauptstadt zu erkunden und einem Championleaguespiel im Handball der Füchse Berlins zuzuschauen. Beim gemeinsamen Sightseeing konnten viele Eindrücke von Berlin gesammelt werden, bevor die Reise mit der stimmungsvollen Abschlussfeier einen gelungenen Abschluss fand. „Für alle Beteiligten war diese Fahrt ein unvergessliches Erlebnis“, waren sich die beiden Betreuer einig, „vielleicht klappt es nächstes Jahr wieder.“

U. Schwarz