Gesundes Frühstück

 

Am Montag, den 27. Mai gab es großen Andrang in der Aula des Gymnasiums.

Die Elternvertreter hatten seit dem frühen Morgen geschnibbelt, geschmiert und aufgetischt, damit die Schulkinder ein gesundes Frühstück genießen konnten. Es gab herzhaft belegte Brote, Obstspieße, Gemüse und Milchshakes, die reißenden Absatz fanden.

So etwas Tolles wäre jede Pause schön, meinten die Schüler. Dazu konnten sich die Eltern leider nicht äußern – sie waren zu sehr mit Belegen, Verkauf und Abwasch beschäftigt.

 


Generalversammlung Vereinigung der Freunde des Gymnasiums Spaichingen

Nur Schule schwänzen oder Politiker zum Umdenken zwingen, die Umwelt zu retten?

Auch bei den Freunden des Gymnasiums löst die Fridays-for-Future-Bewegung eine heftige Debatte aus. Bei der Generalversammlung am 16.05.2019 trafen Eltern mit verschiedener Haltung zum Thema zusammen. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie unterstützen Projekte der Klassen 5 bis 12, die den Gemeinschaftssinn der Kinder fördern, wie die TeamTrainingsTage, Schullandheime, Theateraufführungen, Sportevents und vieles mehr.

In der Mediathek der Schule, die u.a. auch mithilfe des Fördervereins ausgestattet wurde, trafen sich der erste Vorsitzende Herbert Schnee, die Beisitzer/innen Karsten Frech, Kerstin Heinemann, Claus Rüberg, Annegret Eddahbi, Kassiererin Ülkü Süzgün und Schriftführerin Dorothee Schöttle.

Nach einem kurzen Rückblick über das Geschäftsjahr 2018 wurde die Optimierung der Werbung neuer Mitglieder am Kennenlerntag der zukünftigen Fünftklässler und bei Elternabenden diskutiert. Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 303. Frau Ülkü Süzgün legte einen detaillierten Kassenbericht vor. Die Kasse wurde einwandfrei geführt. Manuel Vogel, als Vertreter der Schule, bedankte sich für die geleistete Arbeit. Die Entlastung der Vorstandschaft durch ihn erfolgte einstimmig. Die Neuwahlen ergaben, dass alle Amtsinhaber wiedergewählt wurden. Im Anschluss stellte Manuel Vogel das Projekt „Schule als Staat“ vor, die Republik Rotan, die nächstes Schuljahr vom 13.11. bis 16.11.2019 das Schulleben des Gymnasium Spaichingen bestimmt. Auch da wird der Förderverein sich wieder einbringen können.

A. Eddahbi


Artur Fischer Erfinderpreis: Spaichinger Schülerinnen mit Obst-O-Mat für Endrunde qualifiziert.

Mit Nina Müller und Finja Ledwig hat sich auch in diesem Jahr ein Team des Gymnasiums Spaichingen für die Endrunde des Artur Fischer Erfinderpreises qualifiziert. Für beide Schülerinnen war es frustrierend, wenn man sich für einen Obstsalat entscheidet und dann merkt, dass eine Frucht darin enthalten ist, die einem nicht schmeckt. Sehr schade um die Verschwendung! Ihre Idee war es daher, ein Gerät zu entwickeln, welches eine gesunde Ernährung ansprechend macht, Nahrungsverschwendung reduziert und ohne Anwesenheit eines Mitarbeiters betätigt werden kann.

Seit zwei Jahren entwickeln nun die beiden Tüftlerinnen in der Arbeitsgemeinschaft Forschen und Erfinden an ihrem Produkt: Der Obst-O-Mat ist eine Obstsalatmaschine, mit der man auf Knopfdruck einen beliebigen Obstsalat zusammenstellen kann. Er ist mit mehreren Behältern bestückt, welche man von Oben mit verschiedenen Obstsorten befüllt werden können. Über ein Fließband kann man, indem mithilfe eines Druckschalters dieses elektronisch angetrieben wird, eine Schale unter einen beliebigen Obstbehälter positionieren und so eine gewünschte Obstsorte auswählen. Das Obst lässt sich dabei individuell dosieren.

Mit dieser Entwicklung konnten Nina und Finja die Jury der ersten Auswahlrunde überzeugen und sind nun zur Endrunde des Artur Fischer Erfinderpreises im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eingeladen.


Bis zur Unendlichkeit und noch viel, viel weiter… - „Driven“ am Gymnasium Spaichingen!

Sie sind wieder da und gefährlicher als je zuvor: die verrückten Tantchen Abby und Martha Redrum stürmten die Bretter, die die Welt, bzw. wenigstens die des Gymnasiums Spaichingen, bedeuten! Die Aufführung der Theater-AG lockte wieder aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern, Lehrer und andere Theaterfreunde in die gut gefüllte Aula und bot ihrem Publikum ein besonderes Erlebnis.

Auch dieses Jahr präsentierten die AG-Leiter Karsten Pahlke und Michael Hauß wieder eine rasante Eigenproduktion und schrieben mit dieser den Schülern die Rollen auf den Leib. Die Schauspieler, die in den vorangegangenen Wochen zusammen mit ihren Lehrern viel Zeit und Energie in die Proben investiert hatten, hauchten den Figuren mit viel Können Leben ein, was durch großen Applaus belohnt wurde. Auch zwei ehemalige Schüler (Lukas Stadler und Gianluca DePaola) konnten nicht von der AG lassen und traten als Gäste auf. Umrahmt wurde die schauspielerische Leistung durch die geschickte Lichtgestaltung der Technik-AG, amüsante Einspielvideos und musikalische Szenenübergänge. Ein weiteres Highlight war das Dreh- und Angelstück der Bühnengestaltung: Die neu gegründete Requisiten-AG des Lehrers Florian Féjoz baute mit großem Geschick ein verwandlungsfähiges Auto, welches in vier unterschiedliche Fahrzeuge umgewandelt werden konnte.

Das Theaterstück kombinierte die Fortsetzung der Geschichte der beiden recht schrulligen, ehemaligen Hotelbesitzerinnen des „Zur leisen Ruhe“ (Aufführung 2014) mit viel Witz, Wortspielen, politischen Spitzen und literarischen Bezügen.

Eine schwungvolle Roadstory begeisterte das Publikum: Die Schwestern Abby (Hannah Hohner) und Martha Redrum (Caroline Brandenburger) müssen fliehen, ihr treuer Diener Norman Bates (Stadler) wird im Kugelhagel getroffen und fällt ins Koma. Doch als Rettung taucht dessen Schwester Norma (Loreen Klein), die von den nicht immer ganz nüchternen Schwestern auch Jeanne d´Arc genannt wird, auf und schon beginnt die ereignisreiche Flucht des ungleichen Trios. Norma, meist sehr genervt von den Tantchen, lenkt das Fluchtauto quer durch Amerika mit dem Ziel, die beiden in Mexiko abzuliefern. Doch wenn dies nur so leicht wäre, denn ganz nah an ihnen dran sind die beiden Gesetzeshüter Agent Starling (Jasmin Eckstein) und deren ehrgeizige Vorgesetzte Agent Schrader (Janine Kaiser).

Rast machen sie zunächst im Hotel „Bleiben Sie weg“, welches die Schwestern wehmütig an ihre eigene Pension zurückdenken lässt. Auch ein kleiner Shoppingtrip darf nicht fehlen: Waffen müssen her. Die Flüchtigen machen Halt im „Coyote ugly“ bei den beiden „Flintenbräuten“ Lou (Chiara Wissing) und Pru (Hanna Wichtner) und gönnen sich das „All Inclusive – Angebot“. Diese wittern nach einem Besuch der Agents, die Norma und den Schwestern immer näherkommen, das große Geld und hängen sich ebenfalls an die Fersen des Trios, um das Kopfgeld zu ergattern. „Die Mittellinie ist mein Puls“: Die Fahrt geht also weiter, doch das Gefährt ist zu auffällig – was tun? Ja, ein neues Auto muss her, welches dem Mechaniker (Hendrik Schwarz) gestohlen wird. Beim nächsten Halt werden sie von dem Rezeptionist Jack Walker (Rouven Schierding), der mit allen Mitteln einen Burnout vermeiden möchte, empfangen und retten die Putzfrauen Juanita (Veronika Loran) und Daisy (Gloria Mensen) vor dem Manager (Justin Frei). Daisy wird kurzerhand mitgenommen, da Juanita „in die Wüste“ geschickt wurde. Nach einer emotionalen Videobotschaft von Norman brechen die vier Frauen auf und landen in einem Spielcasino – man will ja schließlich auch noch etwas Spaß haben. Es kommt nun etwas für das Herz, denn Liebe liegt in der Luft. Abby flirtet heftig mit dem Barkeeper Burt (Gianluca DePaola) und Daisy verliebt sich in den Erben eines Mineralwasserimperiums: Johnny Walker (Rouven Schierding).

Doch jetzt wird es brenzlig und die Ereignisse überschlagen sich: Die Agents, von der Flucht ermüdet und nach Wellness ächzend, machen dort ebenfalls Halt, merken aber wieder zu spät, wer ebenfalls in dem Casino abgestiegen ist und die Waffenladys fordern die drei zum Pokerturnier heraus. Norma gewinnt, das Geld wird jedoch von Lou und Pru gestohlen und diese verschwinden mit ihrer Beute. Das Trio flüchtet (Daisy erhält ihr Happy End mit ihrem Johnny) und es kommt zu einer, einem Drogenrausch geschuldeten, Kojoten- Erscheinung, der zuvor von Norma überfahren wurde. Die Grenze rückt in greifbare Nähe, doch diese wird eisern von dem Sheriff Buford T. Justice (Jürgen Pach) und seinem jungen Kollegen (Stadler) gesichert. Unter dem Motto „Die Mauer muss weg“ liefern sich die drei Reisenden und die Patrouille ein heftiges Feuergefecht, an dessen Ende die Mauer fällt. Die Agents im Nacken, die Konkurrenz erblickend, haben die Frauen ihren Galgenhumor jedoch nicht verlernt und können einem Moment im faustischen Sinne „Verweile doch, du bist so schön“ nichts abgewinnen: Sie treten mit einem Knall ab – oder doch nicht?

Wieder einmal schaffte es die Theater-AG des Gymnasiums Spaichingen einen äußerst gelungenen Theaterabend zu gestalten und sich selbst die Messlatte hoch zu legen: Man kann gespannt sein, was die Theater-AG nächstes Mal auf die Bretter bringen wird!

Madlene Rolfsmeyer

 


JtfO Hallenfußball Gymnasium Spaichingen dominiert Hallenfußball im Kreis Tuttlingen

Die Fußballmannschaften des Gymnasiums Spaichingen haben die Kreismeisterschaften im Hallenfußball sowohl im Wettkampf III als auch im Wettkampf IV gewonnen.

 

Die Spieler der Klassen fünf und sechs starteten hochmotiviert in das Finale der Kreismeisterschaft in Tuttlingen. Da sie sich nur aufgrund der besseren Tordifferenz für das Endturnier qualifiziert hatte, galt die Mannschaft zunächst als Außenseiter. Zu Beginn wurden gegen die beiden starken Mannschaften des Gymnasiums Gosheim-Wehingen und des OHGs Tuttlingen zwei Unentschieden erzielt. Anschließend gelangen ein knapper Sieg gegen die zweite Mannschaft des Tuttlinger Otto-Hahn-Gymnasiums und ein souverän herausgespieltes 7:1 gegen die zweite Mannschaft der Realschule Spaichingen. Da im drittletzten Turnierspiel das Gymnasium Gosheim-Wehingen überraschend gegen die erste Mannschaft des OHGs gewann, war mit einem Sieg im letzten Spiel auf einmal der Turniersieg für unsere Jungs möglich. Das Spiel gegen die erste Mannschaft der Realschule Spaichingen wurde konzentriert angegangen und am Ende stand ein deutliches 5:0 auf der Anzeigetafel. Die jubelnden Spieler stürmten das Spielfeld und feierten den überraschenden Turniersieg ausgiebig.

Zwei Tage später fanden die Kreismeisterschaften der siebten und achten Klassen in Aldingen statt. Hier gingen unsere Schüler als hoher Favorit ins Finale, da sie den Wettkampf bereits vor zwei Jahren gewonnen hatten. Dieser Favoritenrollen wurden sie auch vollumfänglich gerecht. Am Ende standen fünf klare Siege zu Buche, so dass das Turnier souverän gewonnen wurde. Wie deutlich die Überlegenheit unserer Mannschaft war, lässt sich vor allem am Torverhältnis von 30:1 (!) erkennen.

 

Für das Gymnasium Spaichingen waren im Einsatz:

Wettkampf IV: Lui Wenzler, Marijan Celic, Fabian Balg, Joscha Keck, Morice Haller, Manuel Löbel, Jaron Sum, Jakob Wangerin, Jonas Müther, Noah Bühler, Philipp Schneider

 

Wettkampf III: Ommo Kurz, Jamie Adler, Hannes Bähr, Luis Wibiral, Veli Akinci, Maximilian Haag, Robin Merkle, Cahit Dönmez, Elias Moosmann, Kilian Katz, Philip ‚Richart

J. Schellhammer


Auszeichnung beim Landeswettbewerb: Spaichinger Schülerinnen in der Sparte Chemie erfolgreich

Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht im Februar haben sich Lorena Koch und Aileen Girschik (beide Gymnasium Spaichingen) mit ihrem Projekt „Der Orban-Oszillator im Alginatbällchen“ mit dem Regionalsieg in der Sparte Chemie für den Landeswettbewerb qualifiziert. Nun wurden die Schülerinnen in Stuttgart mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Beim Orban-Oszillator handelt es sich um ein Flüssigkeitsgemisch, welches in periodischen Abständen aufleuchtet. Das komplexe System ist bisher noch nicht erforscht und Lorena Koch und Aileen Girschik haben in ihrer einjährigen Projektarbeit nicht nur ein stabiles System entwickelt, sondern auch die optimale Zusammensetzung experimentell bestimmt. Darüber hinaus haben die beiden Jungforscherinnen es geschafft, den Orban-Oszillator in Alginatbällchen, die aus dem Getränk „Bubble Tea“ bekannt sind, einzubringen. Damit leuchten diese in unterschiedlichen zeitlichen Abständen periodisch blau auf.

Mit dieser Forschungs- und Entwicklungsleistung traten Lorena Koch und Aileen Girschik beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Stuttgart unter den elf besten Chemieprojekten aus Baden-Württemberg an. Die Auszeichnung mit dem dritten Platz durch die Jury stellt dabei einen herausragenden Projektabschluss dar.

Quelle: Robert Bosch GmbH

 


Sechstklässler engagierten sich für den Umweltschutz

Pressemitteilung der ENRW Rund 80 Sechstklässler des Gymnasiums beteiligten sich an einer Dorfputzete der Energieversorgung Rottweil (ENRW). Die Jugendlichen entfernten achtlos weggeworfenen Müll und befreiten Straßen, Wege sowie Wiesen von Verschmutzungen. Somit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Die ENRW unterstützt das großartige Engagement unter dem Motto „Sauber g`schafft“ mit einem Beitrag für die Schulkasse. Der regionale Energieversorger stellte außerdem Warnwesten, Greifzangen und Müllsäcke. Als besondere Belohnung erhielten die beteiligten Schüler anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der ENRW einen Gratiseintritt für das Rottweiler Freibad.

 


Seit das Buch erschien, schreit er nicht mehr im Schlaf

„Mano – Der Junge, der nicht wusste, wo er war“

 Lesung mit Erfolgsautorin Anja Tuckermann

 

Eine kleine, stille Frau mit langen, schwarzen Locken sitzt mit geradem Rücken auf dem roten Vorlesesessel. Sie liest konzentriert mit ruhiger Stimme. Sie erzählt die authentische Geschichte von Mano, den es als elfjährigen Überlebenden des Todesmarsches von Sachsenhausen und des Lagers Auschwitz nach Frankreich verschlägt. Seinen richtigen Namen verschweigt Mano der französischen Familie von Madame Fouquet, die ihn wie ein eigenes Kind aufnimmt, aus Angst, wieder ins Lager zu kommen. Dass seine Eltern noch leben und ihn suchen, weiß er nicht.

Die Schriftstellerin Anja Tuckermann wurde 1961 geboren und wuchs in Berlin-Kreuzberg auf. Sie schrieb bereits 23 Bücher, Belletristik und Kurzprosa für Erwachsene und Kinder, Theaterstücke, Texte für Musik und Film. Ihre Werke sind in 15 Sprachen übersetzt. Drei ihrer Bücher befassen sich mit Menschen, die es wirklich gibt und mit denen sie befreundet ist. Durch den Roman „Muscha. Ein Sinti-Kind im Dritten Reich" kam sie 1995 zum Schreiben über Einzelschicksale von Sintifamilien im Dritten Reich. Nach 1 ½ Jahren Interviews kam 2005 ihr zweiter Roman zum Thema heraus, „Denk nicht, wir bleiben hier – Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“. Hugo habe ihr erstes Werk im Museumsladen des KZ Bergen Belsen gefunden und sie angerufen mit der Bitte, auch sein Schicksal aufzuschreiben, da es doch sonst vergessen würde. Es ging sehr schwer, meinte Anja Tuckermann. Denn 60 Jahre lang hatte er nicht über seine Kindheit im Todeslager gesprochen. Er fand anfangs kaum Worte für die Grausamkeiten. Und es fiel ihm auch schwer, die Erinnerung daran auszuhalten. Für die Recherche sei sie in Archiven des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes auf die Kindersuchakte von Hugos Freund Mano gestoßen.

Am 3.4.1997 kam sie auf Einladung von Frau Birnbreier, Leiterin der Stadtbibliothek, als Gast in die Mediathek des Gymnasiums Spaichingen, um aus ihrem Jugendbuch „Mano – Der Junge, der nicht wusste, wo er war“ (2008) zu lesen. Immer sucht sie dabei den Blickkontakt und das Gespräch zu den 45 Neuntklässlern im Publikum. Sie zeigt Fotos von Mano als Baby im Kinderwagen in seiner Geburtsstadt München, mit Bernsteinkette um den Hals „Damals wusste er noch nicht, dass er ausgegrenzt wird.“ und als 12Jähriger mit verletzten Schienbeinen und geschwollenen Füßen, ein Zeichen seiner Unterernährung. Dessen Geschichte erzählt sie.

Der verstörte Junge ist voller Angst, obwohl die Todesgefahr vorüber ist. Angst davor, von Leichenbergen zu träumen „Überall Tote! So viele Tote“, wacht er nachts immer wieder schreiend und am Boden kauernd auf. Er kann die Dunkelheit nicht ertragen und nicht allein sein. Fast atemlos ruhig wird es im Publikum, als die Autorin vormacht, wie der traumatisierte, vor Hunger ausgemergelte Mano seine Suppe in der Familie aß, den Teller mit beiden Händen festklammernd, ohne den Blick von den anderen zu lassen. Sie erklärte den Jugendlichen, warum der Besitz eines Gefäßes für die spärliche Wassersuppe im Lager so überlebenswichtig war. Sie machte auch deutlich, warum Kinder, die im KZ waren, ihre erlernten Verhaltensweisen nicht so schnell ablegen konnten. Absoluter Gehorsam, keine Fragen zu stellen, genau zuzuhören und zu beobachten, davon war das Überleben abhängig.

Mano hat diese Schreckenszeit überlebt. Er war einer von 23.000 Sinti und Roma, die in Vernichtungslager wie Auschwitz deportiert wurden. Nur etwa 1.000 davon schafften das. Seine Tätowierungsnummer Z 3526 (Z stand für „Zigeuner“, die Zahl für die Aufnahmenummer unter den männlichen Häftlingen) hat er nicht tilgen lassen. Sie gehört zu seinem Leben. Heute ist Mano 86 Jahre alt und lebt seit 62 Jahren mit seiner Ehefrau als Antiquitätenhändler. Erst seit das Buch herauskam, sagt seine Frau, schreit er nicht mehr im Schlaf.

A. Eddahbi


1,2-TIP

Nach spätestens diesen Worten befand sich jeder der Fünft- und Sechstklässler auf der Tanzfläche der Unterstufendisco, die dieses Jahr unter dem Motto „black & white“ lief. Die Schüler tanzten zu abwechslungsreicher Musik, die mit Hilfe des Technik-Teams gespielt wurde, stellten ihre Tanzkünste unter Beweis und wurden von dem Organisationsteam der Veranstaltung mit alkoholfreien Cocktails und kleinen Knabbereien versorgt. Aber nicht nur unsere Jüngsten schienen Spaß gehabt zu haben. Nein, auch die Lehrer, die zur Aufsicht da waren, zeigten Vergnügen bei dem kurzen Tanz-Crash-Kurs, den eine Gruppe von älteren Schülerinnen vorbereitet hatte. Hierbei handelte es sich um einen einfach zu lernenden Tanzschritt, den die Schüler (und Lehrer) auf diverse Songs übertragen konnten, damit auch die letzten, die behauptet hatten, nicht tanzen zu können, sich schließlich selbst auf der Bühne wiederfanden.  Vielen Dank an das Organisationsteam, das diesen Abend wieder möglich gemacht hat und an die Lehrer, die sie dabei tatkräftig unterstützt haben.

 

Anna Knorr

 


Faust für 2 in 50 Minuten

Lesung und HörSpiel mit Tino Leo und Carolin Freund

Fingerschnipp. Und aus einem gewitzten Mephisto wird der Famulus Wagner, der an den Lippen seines Meisters Faust hängt und dessen Verzweiflung ihm gänzlich fremd ist.

Fingerschnipp. Und aus der Atmosphäre von Auerbachs Keller wird plötzlich die Hexenküche.

Nur zwei Schauspieler. Nur einige Geräusche aus Boxen. Und aus dem gelben Reclam-Dramentext, den alle Abiturienten des Gymnasiums Spaichingen in den letzten Wochen mit ihren Deutschlehrern durchexerziert hatten, wurde ein lebendiges Stück. Stimmgewaltig schlüpften Tino Leo und seine Schauspielkollegin Carolin Freund in die unterschiedlichen Rollen des Dramas. Die Zuschauer vergaßen zuweilen, dass es sich nur um eine Lesung handelte, weil die Rollen mit entsprechender Mimik und Gestik lebendig untermalt wurden. Es gelang ihnen, die Dialoge mal witzig und mal ernst zu veranschaulichen. So sorgte Caroline Freund für einige Lacher, wenn sie als Mephisto in Pudelgestalt hechelt, sich kratzt und winselt und knurrt, weil Faust in seiner Gegenwart das Neue Testament übersetzt. Beeindruckend war der schnelle Wechsel, den die Schauspielerin vom verwegenen Mephisto zum verzweifelt liebenden etwa 14jährigen Gretchen vollzog, indem sie ihr einziges Requisit, eine Sonnenbrille, von der Nase zog. Und Tino Leo überzeugte mit seiner Kunst, als er mittels Verjüngungstrank vom hustenden Alten sich schreiend, spuckend und krampfend in den 30 Jahre jüngeren Faust verwandelte. Besonders witzig fanden ihn die Zuschauer/innen in der Rolle der Nachbarin Marthe, die Gretchen im breitesten Hessisch einredete, den von Faust geschenkten Schmuck doch heimlich zu tragen und sich in ihrem Garten mit dem Geliebten zu treffen.

Tino Leos 50minütige Fassung macht 95 % Originaltext aus. Sein Ziel sei es, den Zuschauern Appetit auf den großen Klassiker zu machen. In einer lebendigen Mischung aus Lesung und Hörspiel präsentiert er mit seiner Schauspielkollegin Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil“ wie er sagt, für jeden, der den großen Stoff schon immer verstehen wollte oder sogar schon daran verzweifelt sei. Dabei brachte er pfiffige Inszenierungsideen ein für Leerstellen wie die heimliche Liebesnacht des Paares, oder erledigte die Szene Auerbachs Keller mit einem Satz und einer Mauerschau. Sämtliche Soundeffekte nahm er dafür persönlich auf. So tickte eine Uhr in der letzten Szene, in der Faust das völlig verstörte Mädchen, das so viel Schuld auf sich genommen hatte, aus dem Kerker zu befreien sucht. Eile ist geboten, denn der Henker kommt, es zu holen. Gleichzeitig hatte der Zuschauer das Gefühl, es sei ein Herzschlag. Dieses Geräusch vermittelte eine starke Nähe zu Gretchens Schicksal, „Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an.“

Die Schüler formulierten in einer anschließenden Diskussionsrunde ihre Dankbarkeit, den Text noch einmal in dieser lebendigen, komprimierten Version zu hören. Das habe zu besserem Verständnis geführt. Besonders die Verzweiflung des jungen, unaufgeklärten Gretchens, die alle ihre Werte aufgab, nur um mit Faust zusammen zu sein, wurde von Carolin Freund sehr ehrlich und modern dargestellt. Einigen wurde hier deutlich, warum ihr die Frage nach Fausts Glauben so wichtig war.

Der Förderverein „Freunde des Gymnasiums“ sponserte die Eintrittskarten mit 500.- und wünscht den Abiturienten, für die der „Faust“ ein Prüfungsschwerpunkt im Fach Deutsch ist, viel Erfolg beim Abi. Vielleicht wird aus dem ein oder anderen einmal Mitglied im Förderverein, wenn die eigenen Kinder ans Gymnasium kommen oder an eine andere Schule.

A.     Eddahbi


Am liebsten spiele ich den Hagen

Schauspieler Tino Leo spielt „Ich bin nicht Siegfried“

„Am liebsten spiele ich den Hagen“, antwortet Schauspieler Tino Leo auf die Frage einer Schülerin, die mit ihrer ganzen Klassenstufe am 26.3.2019 in die Mediathek des Gymnasiums Spaichingen gekommen war, um das „Nibelungenlied“ in einer 45minütigen Fassung anzuschauen.

Gemeint ist Hagen von Tronje. Seine Silhouette füllt der Schauspieler Tino Leo mit wenigen Linien, um ihn als kriegserfahrenen Helden am Königreich von Burgund zu charakterisieren. Gerade das Böse und Schauderhafte reizt den Schauspieler, in seiner Körpersprache auszudrücken.

Auch alle anderen zwölf Figuren des Heldenepos zeichnet Tino Leo in seinem Ein-Mann-Stück in schnellen Skizzen an Flipchartseiten, um dann als Siegfried mit ihnen zu sprechen oder in der Rolle als Schmid, Gunther, Brünhild oder Kriemhild aus ihrer jeweiligen Silhouette zu treten. Dabei nimmt er Körperhaltung, Gang und Stimme der Figuren überzeugend an und nimmt die Kinder mit auf die Reise Siegfrieds von dessen Kindheit, seiner Ausbildung bei Mime, zur „Streitschlichtung“

der Söhne des Königs Nibelung und dem Kampf mit dem Drachen, in dessen Blut er badete. Interessant dabei war, dass sich kein Kind daran störte, dass es weder Blut noch einen Drachen oder einen wirklichen Zwerg Alberich zu sehen gab. Als Schwert Balmung diente eine zusammengerollte Seite Papier. Als Blatt, das auf Siegfrieds Schulter landete, ein schwebendes Papiertaschentuch. Humorvoll wurde es, als Siegfried am Wormser Hof um Kriemhild wirbt, und als Bedingung für eine Hochzeit für seinen zukünftigen Schwager Gunther um Brünhild, die Königin von Island, werben soll. Da diese jedoch sich nur einem Mann hingeben würde, der sie in drei Kampfspielen besiegen kann, kommt es zu einem Wettbewerb: Steinwurf, Weitsprung und Speerwurf, dargestellt durch Stifte, war tatsächlich so spannend, dass einige Zuschauer aufstanden, um alles mitverfolgen zu können. Ein zweites Mal bittet Gunther den kampferprobten Siegfried um Hilfe, weil die ihm angetraute Jungfrau mit ihren übernatürlichen Kräften ihn nicht sein eheliches Recht in die Tat umsetzen lässt. Durch die Tarnkappe unsichtbar besiegt Siegfried Brünhild in einer „Kissenschlacht“. Genau das wird der Anfang von Siegfrieds Ende.

Bis zu diesem folgten die SchülerInnen gebannt dem energiegeladenen Spiel des Frankfurter Schauspielers und belohnten seine Kunst mit ausgiebigem Applaus. In einer Gesprächsrunde durften die interessierten Kinder ihn dann noch zu seinem Beruf befragen.

 

A. Eddahbi


Jugend forscht 2019: Viele Projekte, viele Preise, viele strahlende Gesichter

Auch in diesem Jahr stellten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Spaichingen die mit Abstand größte Teilnehmergruppe am Regionalwettbewerb Jugend forscht in Tuttlingen. Zwölf Projekte wurden direkt an der Schule realisiert und weitere drei in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Tuttlingen umgesetzt. Dabei waren unsere Teilnehmer in allen Sparten von Jugend forscht vertreten und haben in jeder Hinsicht überzeugt.

Mit einem Regionalsieg in der Kategorie Jugend forscht (Sparte Chemie) und zwei Regionalsiegen in der Kategorie Schüler experimentieren (Sparten Chemie und Geo- und Raumwissenschaften) vertreten nun drei unserer Teams die Region Donau-Hegau beim jeweiligen Landeswettbewerb in Stuttgart bzw. Balingen. Darüber hinaus konnten sich die weiteren Spaichinger Teams über insgesamt zwei 2. Plätze, sechs 3. Plätze und drei Sonderpreise freuen. Zudem wurden zwei der Spaichinger Teams als Sieger der Herzen, gewählt durch die anderen Teilnehmer des Regionalwettbewerbs, ausgezeichnet. Damit hat sich für unsere Teilnehmer die intensive Zeit der Forschung und Entwicklung und der Dokumentation und Vorbereitung auf den Wettbewerb gelohnt.

Die AG Forschen und Erfinden, die für alle interessierten Schülerinnen und Schüler offensteht, findet jeden Mittwochnachmittag im naturwissenschaftlichen Bereich unserer Schule statt.

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Die Ingenieure der Zukunft beim RoboCup

Die Teilnehmer beim RoboCup mit Schulleiter Jürgen Pach, Hendrik Schwarz und Niklas Krebs (l.), dem Mentor der AG
Die Teilnehmer beim RoboCup mit Schulleiter Jürgen Pach, Hendrik Schwarz und Niklas Krebs (l.), dem Mentor der AG

Am 16. und 17. Februar fand der Regionalwettbewerb des RoboCups in Mannheim statt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler für die Deutsche Meisterschaft RoboCup German Open Anfang Mai in Magdeburg qualifizieren konnten.
Auch die Spaichinger Gymnasiasten waren mit gleich sechs Teams zahlreich vertreten und konnten gute Leistungen erzielen. Sie investierten unter Anleitung ihrer Lehrer und Mentoren viel Zeit und Energie, die sich jedoch an diesem Wochenende auszahlte. Maria
Ledwig, Riccarda Kupferschmid und Stefanie Genegardt qualifizierten sich unter dem Teamnamen „Die Elefanten“ in der Klasse MAZE ENTRY sogar für die Meisterschaft. Wir wünschen ihnen  viel Erfolg!

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Finale als Heimspiel in Spaichingen

Dieses Jahr fand das Regierungspräsidiumsfinale von Jugend trainiert für Olympia in der Spaichinger Schillerschulhalle statt. Zwei Mädchen-Teams des Gymnasiums Spaichingen konnten sich auf Kreis- und Bezirksebene durchsetzen und traten am 19.2. gegen die besten Mannschaften aus dem gesamten RP Freiburg an.

Im Wettkampf II (Jg. 02 und jünger) mussten Aline Glückler, Lotta Brettner und Sofie Pronet ohne Streichwertung an die Geräte, da kurzfristig zwei Turnerinnen ausfielen. Mehr als ein 7. Platz mit ordentlichen 176,8 P. war leider nicht drin.

Im WK IV (Jg. 06 und jünger) traten schon bei den Qualis die meisten Teams an. Eine Teilnahme am RP-Finale ist hier schon ein großer Erfolg. Immerhin zwölf Schulmannschaften konkurrierten um den Einzug ins Landesfinale. Nina Merkle, Patrizia Eckstein, Luise Merkel, Lisa Winker und Lia Geppert erzielten 161,4 P. und kamen auf Rang 11.

Für alle Spaichingerinnen war es ein schönes Erlebnis in der eigenen Halle diesen Wettkampf zu turnen.

We


Ausflug ins Dominikanermuseum Rottweil

Im Fach Latein durften wir unsere GFS auch in einem Museum machen. Also gingen wir am 30.01.2019 nach Rottweil. Wir spazierten noch ein bisschen durch die Altstadt und genossen die frische Luft. Dann gings ins Museum. Wir sind vor Aufregung fast geplatzt. Aber es war dann gar nicht so schlimm. Wir erzählten unserer Lateinklasse erst etwas über die Münzen und die römische Währung, dann über Statuen und Statuetten, danach über das Jenseits, dann wie Rottweil entstanden ist, also Arae Flaviae, danach noch etwas über das Essen und Geschirr und zum Schluss kam dann noch der Schmuck dran. Leider haben wir vor Aufregung einiges vergessen und sehr schnell geredet, aber insgesamt lief es richtig gut. Als wir fertig waren, haben wir noch ein kleines Quiz gemacht. Obwohl es sehr kompliziert war, hatten viele die richtigen Antworten. Es gab kleine Schokopreise und für den Gewinner noch einen Stift dazu. Zum Glück war Herr Schäfer noch da. Er hat uns immer aufgemuntert und auch noch die anderen Themen im Museum vorgestellt. Das war natürlich auch ein bisschen informativer. Zwischendurch durften wir einmal die Rüstung eines Soldaten anziehen und auf einem „Pferd“ reiten. Auch die römische Kleidung durften wir anziehen. Es war sehr lustig und wir haben viele Bilder gemacht. Natürlich durften unsere Klassenkameraden und wir auch etwas selbst herstellen. Wir haben uns für das Gießen von Münzen entschieden. Jeder durfte seine zwei besonderen Münzen gießen und mit nach Hause nehmen. Jede Münze hatte eigene Merkmale. Als wir alle fertig waren, sind wir wieder zum Bahnhof gelaufen. Auf dem Marktplatz haben wir uns erst einmal eine Stärkung beim Bäcker gegönnt. Uns hat alles sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass es für unsere Lateinklasse auch so war. Nochmals Danke an Herrn Schäfer, der alles organisiert hat.

 

Lena Dornis und Eve Hahn, 7a


Skischullandheim

Kennst du die Geschichte vom Skischullandheim? Vielleicht warst du schon dort. Vielleicht freust du dich schon drauf und kannst es kaum erwarten, musst aber noch ganze fünf Jahre warten, bis du endlich auf deinen Ski stehen kannst, um die von einer dünnen Schicht Neuschnee bedeckte Piste mit Höchstgeschwindigkeit herunter zu düsen.

Wir waren jedenfalls dort und können jetzt stolz sagen, dass wir einen Meilenstein unserer Schulkarriere erreicht haben.

Denn wie jeder Jahrgang sind auch dieses Jahr die zehnten Klassen auf ein sechstägiges Skischullandheim in Bezau gegangen. Oder wie Uwe Lodahl sagen würde Bett Sau, ein kleiner Ort in Österreich, wo sie die ganze Woche im Skigebiet Damüls/Mellau das Ski- und Snowboardfahren genießen konnten.

Am Sonntag, dem 27.1.2019, ging es um 6 Uhr morgens los und fast alle Schüler und Schülerinnen der zehnten Klassen machten sich mit viel Vorfreude, aber auch sehr müde, auf den Weg nach Österreich in die Jugendherberge Kanisfluh. Dort angekommen ging es auch schon sofort mit der Ski- und Snowboardausrüstung auf in die Berge des Damülser Skigebiets, wo man in Gruppen von jeweils 5-10 Schülerinnen und Schülern mit einem oder zwei Lehrer/innen zusammen das Skigebiet erkundete, oder als Anfänger, das erste Mal das Stehen auf Ski oder Snowboard lernte. Am Abend stand dann nur noch ein leckeres Abendessen und das Beziehen der Zimmer auf dem Plan. Dazu konnte man wie fast jeden Abend zusammen mit Hartmut Maurer und Volker Mager, aber auch Alexandra Maier Lieder singen und der Gitarre lauschen.

Der Montag begann mit einem Frühstück und daraufhin machten sich alle mit frischer Motivation auf den Weg zur Piste, um nach dem Mittagessen anschließend noch in Dreiergruppen mit seinen Freunden im Skigebiet zu fahren. Abends gab es dann das erste Abendprogramm, welches von der Klasse 10a organisiert wurde und bei dem die drei Klassen und eine Gruppe von Lehrern gegeneinander in Spielen angetreten sind. Zuerst wurde ein Quiz zu Politik, Musik, Literatur und Sport gespielt. Danach haben die vier Teams ihr Wissen über ihre eigene der Schule getestet und anschließend gab es noch jeweils vier Vorträge, die jede Klasse und die Lehrer spontan machen mussten, zu verschiedenen Bildern, die ihnen spontan gezeigt wurden. Nach diesen Spielen ging es auch schon für die Jungs weiter mit einem Lawinenvortrag von Herrn Lodahl und Herrn Weber, den sich die Mädchen der zehnten Klasse am Tag darauf anhören konnten. Auch das Abendprogramm von der 10b war gut. Sie veranstalteten eine große Gruppenschnipseljagd.

Donnerstags war dann ein ganz besonderer Tag für alle Jugendlichen, da der traditionelle „Teach-your-Friend-Tag“ auf dem Plan stand, bei dem Schüler und Schülerinnen aus den Fortgeschrittenen- und Profi-Gruppen mit Schülern aus den Anfängergruppen Ski und Snowboard fuhren, um somit seinem Freund das Fahren beizubringen. Nach der Mittagspause wurde noch ein großes Gruppenbild oben auf der Spitze mit allen Schülern und Schülerinnen gemacht, die anschließend den Nachmittag mit dem Skifahren ausklingen ließen. Am Abend gab es das letzte Abendprogramm, bei dem die Klasse 10c das Spiel Herzblatt organisierte, bei dem man seinen Traumpartner finden konnte.

Sofia Mik, 10c


Winterball

Wer am Abend des Winterballs in die Schule gekommen ist, wird sie wahrscheinlich kaum wiedererkannt haben. Geschmückt mit Tausenden von Luftballons, Girlanden und weiterer Dekoration, die sich in den Farben weiß-blau gehalten hat, wurden die Schüler herzlich zum Winterball willkommen geheißen. Auch die Lehrer, die an diesem Abend anwesend waren, haben einige der Schüler in ihrer totschicken Abendrobe kaum erkannt. Ein Kleid schien schöner als das andere und auch die Jungs haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.

Haare zurückgestylt, tief durchgeatmet, den ganzen Mut zusammengenommen – so lief es bei dem ein oder anderen vielleicht, bevor sie ihre gewünschte Partnerin zum ersten Tanz aufforderten. Den ganzen Abend lang lagen sich die Pärchen in den Armen, von denen am Ende eins zum Ballkönig und zur Ballkönigin gekürt wurde: Daniel und Isabell.

Zwar stand die Umsetzung eines Winterballs schon etwas länger im Raum, doch wirklich stattgefunden hat er das erste Mal in diesem Schuljahr. Organisiert hat diesen eine Gruppe von SMV-Schülern, der sich noch weitere Schüler angeschlossen haben.

Mit der Hilfe und Unterstützung vom Technik-Team, den Vertrauenslehrern Johannes Schellhammer und Uwe Lodahl, sowie Schulleiter Jürgen Pach und Hausmeister Herbert Schnee war es möglich, für die Klassenstufen 8 bis 12 einen Winterball mit variationsreicher Bewirtung und Musik zu bieten.

Damit auch die Schüler, die noch nicht an einem Tanzkurs teilgenommen hatten, Klassiker wie Disco Fox und Cha-Cha-Cha mit ihrem Partner tanzen konnten, gab es anfangs einen kleinen Crash-Kurs. Nach jedem Kurs gab es anschließend passende Musik. Die Musik war sehr abwechslungsreich, damit alle Geschmäcker abgedeckt waren und man nicht zwingend nur Klassiker tanzen musste. Damit aber auch diejenigen, die trotzdem behauptet haben, nicht tanzen zu können, sich aus ihren Ecken bewegten, gab es unter der Anleitung von Antonia die Möglichkeit Sirtaki zu tanzen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind alle Mädchen ihre hohen Schuhe losgeworden. Während des Abends gab es außerdem die Möglichkeit, vor einer Fotowand Bilder mit dem eigenen Handy zu machen, die auch von sehr vielen genutzt wurde.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Lehrern, die sich dazu bereit erklärt haben, die Aufsicht für den Winterball zu übernehmen und auch bei den Schülern für den gelungenen Abend bedanken. Wir freuen uns, dass alle so gekommen sind und den Abend so schön gestaltet und getanzt haben.

Anna Knorr, 11d


Kreissieger im Vorlesen

3. v.l.: Mathis Keil
3. v.l.: Mathis Keil

Mathis Keil gewann am Montag, den 11. Februar, den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in Tuttlingen. Der Schüler der 6c des Gymnasiums Spaichingen setzte sich dabei gegen sechs Mitbewerber aus dem Nordkreis durch.

Im Obergeschoss der Tuttlinger Stadtbibliothek traten die Sechstklässler zuerst mit einem selbstgewählten Textausschnitt gegeneinander an. Mathis Keil hatte den Kinderbuchklassiker „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar ausgesucht. Dabei überzeugte er vor allem durch eine lebendige Betonung. In der zweiten Runde mussten alle Teilnehmer ohne Vorbereitung eine ihnen unbekannte Passage aus dem Jugendroman „Mr Griswolds Bücherjagd“ vorlesen. Alle Teilnehmer mussten sich dabei an einigen schwierigen englischen Namen versuchen. Danach kürte eine Jury aus Tuttlinger Lehrern, Bibliotheksmitarbeitern und der Vorjahressiegerin des Kreisentscheids den Gewinner. Als Sieger von Tuttlingen Nord ist Mathis nun für das Bezirksfinale qualifiziert. Dort trifft der Sechstklässler auch auf den Erstplatzierten des Kreisentscheids Tuttlingen Süd, der in einer Woche stattfindet.


Projekttage am Gymnasium Spaichingen


Spaichinger Gymnasium ist RP-Sieger bei Jugend trainiert für Olympia

Am 24. Januar fand das alljährliche RP-Finale im Ski-Alpin am Feldberg statt. Nachdem im letzten Jahr der Wettkampf auf Grund der Witterung abgesagt wurde, wollte man die Top Ergebnisse von 2017 noch einmal verbessern.

Früh morgens, um 7:00 Uhr, ging es nach anfänglichen Startschwierigkeiten des Busses los. Rechtzeitig um 9:00 Uhr war das ganze Team um die Lehrer Weber/Banzhaf fit für die Laufbesichtigung, welche drei erfahrene Rennläufer aus unserer Mannschaft durchführten. Entsprechend gut vorbereitet konnten dann alle an den Start gehen.

In der Wettkampfklasse III, in welcher die Jahrgänge 2004 - 2007 starteten, hatte das Gymnasium zwei Teams am Start. Durch die ersten Starter, welche schon mit den Startnummern 6 und 8 an den Start gingen, konnten wichtige Informationen über Schlüsselstellen an die folgenden Fahrer weitergegeben werden. Alle Gymnasiasten konnten diesen Lauf mit Bravour meistern. Letztendlich waren aber nur die Plätze 9 und 12 drin.

In der Wettkampfklasse II ging es dabei erfolgreicher zu. Von Anfang an gingen alle 6 Spaichinger hoch motiviert und fokussiert in das Rennen. Im Jahre 2017 hatte man den Einzug in das Landefinale nur hauchdünn mit einem Rückstand um 0.1 Sekunden auf Platz 3 verpasst.

Um dies vergessen zu machen, wollte man nun zeigen, was man drauf hat. Nach den ersten Fahrern des Rennens sah man leider die Chancen sinken, doch man gab die Hoffnung nie auf. Jeder kämpfte umso mehr für das Team, in dem man sich auch gegenseitig heiß machte.

Im Anschluss an das Rennen hingen die Ergebnislisten der einzelnen Fahrer aus. In den Top 10 war man als einziges Team mit 3 Fahrern vertreten. Somit stieg wieder die Chance, eine der Top Platzierungen zu erreichen.

Im Verlauf der Siegerehrung ging es auf die besten 5 zu. Als der Kommentator sagte: „Der 4. Platz mit einem Rückstand von 0.11 Sekunden geht an…“, dachten alle: „Na toll, das gleiche wie letztes Mal“. Als aber der Name eines anderen Gymnasiums durchgesagt wurde, stieg in jedem das Adrenalin und die Freude. Nachdem auch der 3. und der 2. Platz an andere Schulen gingen, waren wir der Ansicht, dass es sich gerade um eine andere Wettkampfklasse handle und man nicht gut zugehört habe. Die Freude war riesig als es dann hieß, der erste Platz gehe an das Spaichinger Gymnasium mit einem Vorsprung von 0.88 Sekunden.

Als Rahmenprogramm zu Jugend trainiert für Olympia wurde das Event „Schule im Schnee“ vom Skiverband Schwarzwald veranstaltet. Bei diesem konnten die verschiedensten Wintersportaktivitäten ausprobiert werden, wobei das Highlight die Disziplin Skispringen, um den ehemaligen Skisprung Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Martin Schmitt, war.

 

(Niklas Vorwalder)

 


Fantastisch magischer Pottertag

Projekt zur Leseförderung in der Mediathek des Gymnasiums Spaichingen anlässlich des 20jährigen Harry-Potter-Jubiläums

„Wir haben Neuigkeiten für Sie: In Ihrer Muggelfamilie befanden sich im 12. Jahrhundert Urahnen, die über besondere Zauberkräfte verfügten. Wir freuen uns daher, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind.
Das Schuljahr beginnt am Dienstag, dem 29. Januar 2019.“

Benjamin ist verblüfft, als er diese Zeilen liest. Mit der Eulenpost kam der versiegelte Briefumschlag, genau wie bei Harry Potter. Esther, Nora, Levi und Florian, vier Neuntklässler, bei denen er sonst in der Mediathek seine Bücher ausleiht, brachten 90 Briefe und eine ausgestopfte Eule mit in seine Klasse, die ihn und alle anderen Fünftklässler zu einem ganz besonderen Projekttag in die Schulbücherei von Hogwarts einluden.

Benjamin hat schon alle sieben Bände gelesen. Er kennt sich gut aus mit den Abenteuern des jungen Zauberers aus Hogwarts. Er will an diesem Tag Eulenmuffins für alle backen und sein Slytherinkostüm anziehen.

In der Kompaktwoche war es dann soweit. Das Mediatheksteam kam mit einem Schild vom Gleis 9 ¾ in die Klasse und stellte sich vor als die Vertrauensschüler der vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Sie verteilten richtige Fahrkarten für den Hogwartsexpress und nahmen die Klasse mit in den Ostflügel des Schlosses, die noch mit einem Silencio-Zauber versehen wurde, damit sie sich nicht wie eine Bande blindwütig blamabler Brüllaffen verhalte. Erst vor der Tür der Mediathek mit dem Bild der fetten Dame durften alle zusammen das Passwort brüllen, damit sich die Tür zur Bibliothek öffnete. Dort übernahm Prof. McGonagall – alias Annegret Eddahbi – die Erstklässler und begrüßte sie zum neuen Schuljahr und erklärte das Programm. Albus Dumbledores Grußworten  (gespielt von Sinedin Eddahbi) „Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!“  folgte tosender Applaus.

Die Vertrauensschüler stellten den ersten Band der Potterreihe vor und lasen dann mit verteilten Rollen die Szene aus „Der Stein der Weisen“ vor, in der deutlich wird, wie es Harry bei seinen lieblosen Stiefeltern, den Dursleys, ergeht. Dann stellten sie sämtliche Medien vor, die von der Mediatheksleiterin Ulli Frech, für heute Madame Pinch, für die Kinder angeschafft wurden: Die Neuausgabe der Reihe, die englische Version für größere Schüler, die wunderschön illustrierten Ausgaben und das Bastel- und Fanbuch, die drei Schulbücher und die Karte des Rumtreibers, sämtliche Hörbücher (fabelhaft gelesen von Rufus Beck) und Verfilmungen sowie ein Back- und ein Kochbuch mit magischen Rezepten. Auch eine mit Fell bezogene Monsterkiste voller Spiele zum Thema wurde vorgestellt, die ab dem Tag in den Pausen auf die Kinder wartet. Diese und andere zauberhafte Dekoration wurde von der Kunstlehrerin Frau Eddahbi gebastelt, die gemeinsam mit dem Mediatheksteam diesen Tag vorbereitete. Ziel war es, die Kinder zum Lesen zu bringen und die Liebe zur Schulbücherei zu entdecken. Dafür eignen sich die Potterbücher mit ihren spannenden Geschichten um Harry, Hermine und Ron seit nun schon 20 Jahren hervorragend. Als Anreiz wurde ein Wettbewerb ausgerufen, bei dem die Kinder bei Antolin im Internet Fragen zu allen sieben Bänden beantworten können. Preis ist ein Kochbuch mit Rezepten wie Hagrids Kürbisauflauf und Butterbier.

Am aufregendsten fand Benjamin die Wahl der Erstklässler in ihre Häuser. Jedem wurde der sprechende Hut aufgesetzt, um zu erfahren, ob er in der Tradition von Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw oder Salazar Slyherin auf Hogwarts leben und lernen wird.

Dann wurden die Kinder von ihren Vertrauensschülern übernommen und je nach Talent übernahm jeder eine Aufgabe. So durften die besten Schachspieler ein Zauberschachturnier antreten, die stärksten Mathematiker Knobelaufgaben lösen, die Musiker studierten bei Prof. Filia Flitwick (Musiklehrerin Ute Aippersbach) mit ihren mitgebrachten Musikinstrumenten einige recht anspruchsvolle Filmmelodien wie „Hedwigs Thema“ ein, die sie bei der feierlichen Hauspokalverleihung der Klasse vorspielten. Die besten Tierhüter nahmen am Unterricht „Pflege magischer Geschöpfe“ teil und zeichneten eine Seite für Newt Scamanders „Buch der fantastischen Tierwesen“. Die besten Historiker recherchierten im Fach „Geschichte der Zauberei“ über Nicolas Flamel und den Stein der Weisen. Es gab auch Kräuterkunde und Zaubertränke. Dort konnten die Kinder einen Felix Felicis brauen und das pure Glück in kleine Phiolen abfüllen. So trug jedes Kind mit seiner Begabung bis zu 10 Punkte zum Punktestand seines Hauses bei. In Benjamins Klasse gewann Gryffindor den Hauspokal. Aber das machte ihm nichts, denn der Tag war voller spannender Erlebnisse und die Augen aller Kinder leuchteten noch bis zum Abend.

Die Redakteurinnen des Tagespropheten (Manolya, Jasmin und Anna aus der Jahrbuch-AG) bastelten für eine Fotobox lustige Masken von Charakteren aus den Büchern, photoshopten ihren Schulleiter Jürgen Pach zum Entlaufenen von Ascaban für einem Steckbrief, den sie überall in der Schule aushängten. Sie begleiteten mit ihren Fotoapparaten das Projekt und hielten schöne Momente in Bildern fest, die sie auf das Flohnetz (Tauschverzeichnis der Klassen im Lernnetz) speicherten, damit die Kinder sie danach anschauen und mit nach Hause nehmen können.

Als Abschluss gab es ein Festmahl bei Honeydukes. Viele Kinder hatten Kuchen nach den Rezepten aus dem Potter-Backbuch gebacken. Es gab Muffins mit Eulengesichtern, Zauberstäbe, Hexenhüte und Heuler aus Blätterteig. Kürbispasteten, Kesselkuchen und sogar eine echte Harry-Geburtstagstorte von Hagrid zierte das Buffet. Dafür bedankt sich das Organisationsteam bei den Kindern und ihren Eltern, die so viel Liebe und Mühe hineingesteckt haben. Ein großes Kompliment machen wir unserem Schüler- und Lehrerteam, die so viele Stunden in das Projekt gesteckt haben. Vielleicht wird es nächstes Jahr ja wiederholt?

Und ganz besonders danken alle Beteiligten den Freunden des Gymnasiums, die diese Aktion mit 500.- Euro sponserten, von denen Bücher, Spiele und Material für die Dekoration gekauft werden konnten. Damit kommen die Kinder ganz sicher bald wieder in ihre Schulbibliothek und erinnern sich dann an ihren magischen Tag.

A.     Eddahbi

 


Bibeltage

Wie soll man mit einem entlaufenen Sklaven umgehen, der auch noch Geld mitgenommen hat, das ihm nicht gehört? Um diese spannende Frage ging es in den Anspielen bei den Bibeltagen der 5er, die erleben durften, wie Paulus (ja - den kennen wir doch als Apostel!) dem zu ihm kommenden Onesimus (das ist der Sklave!) rät, doch wieder zurück zu seinem Herrn zu gehen und auf dessen Erbarmen zu hoffen. Gar nicht so einfach!

Wer wissen will, wie die Geschichte ausgeht, der befrage eine(n) Fünftklässler(in) oder lese im Philemon-Brief des Paulus nach...

Jedenfalls hatten die 5er bei den zwei Bibeltagen auch deshalb so viel Spaß, weil sehr coole 11er die Gruppen leiteten und es neben einem Stationenspiel auch noch Songs auf der Gitarre gab und - zwischendurch - Essen und Trinken (Kuchen und Schorle oder Wasser). Dass "ICHTHYS" (das griechischen Wort für Fisch) viel mehr enthält als nur Protein und auch ONESMIMUS "der Nützliche" bedeutet - das lernten die Kinder spielerisch und ganz nebenbei.

 Uns, den begleitenden Lehrern, haben diese Tage sehr gefallen:

(in alphabetischer Reihenfolge) Geißler, Klinger, Schnetter, Wangerin. (Ge)


Gymnasium Spaichingen erhält den Hohenloher Förderpreis!

v.l.: Fr. Schneider, Fr. Hahn, Fr. Dr. Rädle (Landesleiterin Jugend forscht), Herr Pach, Fr. Butsch (Karl Storz), Herr Vogel u. Herr Dr. Leonhard (Karl Storz)
v.l.: Fr. Schneider, Fr. Hahn, Fr. Dr. Rädle (Landesleiterin Jugend forscht), Herr Pach, Fr. Butsch (Karl Storz), Herr Vogel u. Herr Dr. Leonhard (Karl Storz)

Eine ganz besondere Ehre ist dem Gymnasium Spaichingen zuteil geworden: Für das große Engagement mit hoher Spitzen- und Breitenförderung bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ hat das Gymnasium den Hohenloher Förderpreis über 10 000 Euro erhalten und somit die Möglichkeit, in die Raumausstattung zu investieren. In den letzten 7 Jahren beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit ca. 100 Projekten bei dem Wettbewerb auf Regional- und Bundesebene. Mit dem Geld wurden für den NWT-Raum Power One Lifte gekauft, die eine direkte Strom- und Internetversorgung an den Arbeitstischen bereitstellen. Außerdem investierte man in einen fahrbaren Labortisch für 3D-Drucker, der es nun ermöglicht, diese portabel und variabel einzusetzen.

 

Mit dieser Grundlage haben die Schülerinnen und Schüler, die sich dieses Jahr mit gleich 15 Projekten beim Wettbewerb engagieren, eine perfekte Ausgangsituation für ihre Forschungen.

 


Das Schuljahr in Bildern