Republik Rotan - ein Staat, der bewegt!

Vom 13. bis zum 16. November 2019 ist es endlich soweit – unsere Republik Rotan entsteht, lebt und verschwindet wieder, hinterlässt dabei aber auch etwas: ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten!

 

  • Feierliche Eröffnung/Straßenfest: Donnerstag, den 14. November, 17-20 Uhr
  • Öffnung des Staates für Besucher : Freitag, den 15. November: 8-17 Uhr und Samstag, den 16. November: 10-15 Uhr

Kommen Sie vorbei und tauchen Sie in das Leben in der Republik Rotan ein!

 

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Neugestaltung des SMV-Raumes!

Du suchst ein Plätzchen, um in der Mittagspause gemütlich etwas zu essen? Du suchst einen Ort, um mit deinen Freunden Billard oder Tischkicker zu spielen? Dann bist du hier an der richtigen Stelle!

  • Öffnungszeiten: Di. + Do., 13:00 Uhr - 14:00 Uhr
  • Es gibt warme und kalte Getränke für die üblichen Preise an der Schule.
  • Ihr habt die Möglichkeit, euer Essen bei Bedarf in der Mikrowelle aufzuwärmen; Teller und Besteck könnt ihr ausleihen.
  • Unterhaltungsmöglichkeiten: Gesellschaftsspiele, Billard, Tischkicker, Dart, Musik

Kommt einfach vorbei!


Gesund in den Tag starten!

Gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema, deshalb gab es auch dieses Jahr wieder die beliebte Aktion des Elternbeirates: Die Schülerinnen und Schüler konnten für kleines Geld ein gesundes und ausgewogenes Pausenbrot erhalten.


Spaichinger Schülerinnen erhalten internationale Silber- und Goldmedaille

von links: Lorena Koch, Aileen Girschik, Jan Reckermann und Sofia Mik
von links: Lorena Koch, Aileen Girschik, Jan Reckermann und Sofia Mik

Bei der 71. Auflage der iENA, einer der größten und bedeutendsten Erfindermessen der Welt, in Nürnberg, wurden mit Lorena Koch und Aileen Girschik (Silbermedaille) und Sofia Mik (Goldmedaille) drei Schülerinnen des Gymnasiums Spaichingen für ihre Erfindung ausgezeichnet.

 

Lorena Koch und Aileen Girschik sind mit einem Verfahren zur elektrochemischen Gewinnung von Kohlenwasserstoffen und Wasserstoff aus biologischen Quellen angetreten. Die hierfür benötigten Fettsäuren können sowohl aus bestimmten Pflanzen als auch aus Algen isoliert werden. Mit einer hohen Ausbeute erfolgt in dem von den beiden Schülerinnen konstruierten Reaktor bereits unter Einsatz geringer elektrischer Leistung die Umsetzung zu kurzkettigen Kohlenwasserstoffen. Als Begleitprodukt lässt sich Wasserstoff abscheiden.

Sofia Mik hat gemeinsam mit Jan Reckermann (IKG Tuttlingen) ein intelligentes Batteriemanagement für nachhaltigere E-Mobilität entwickelt. Das Produkt setzt an einem der größten Probleme hochwertiger Akkusystem an und verhindert, dass Leistung und Lebensdauer von der schwächsten Komponente im Akkuverband abhängen. Eine innovative Elektronik und Software regeln eine Unterstützung schwächerer Komponenten und dadurch höhere und längere Nutzung der vollen Kapazität. Das Lade- und Entlademanagement wird so gesteuert, dass im Vergleich zu aktuellen Akkusystemen deutlich mehr Ladezyklen möglich sind und damit drastisch die Lebensdauer erhöht wird.

Die drei Spaichinger Schülerinnen konnten neben der internationalen Jury auch Winfried Sturm, Executive Committee Member of IFIA (Welterfinderverband) und Ambassador of Education in Science and Inventions, mit der sehr hohen Güte und Innovationsfähigkeit überzeugen. Für beide Innovationen besteht nun das Angebot, zu weiteren weltweiten Erfindermessen auf den deutschen Stand mitgenommen und dort durch den deutschen Erfinderverband vorgestellt zu werden.


Zum dritten Mal Auszeichnung des Gymnasiums Spaichingen als „MINT-freundliche Schule“

(c) Frank Eppler
(c) Frank Eppler

Das Gymnasium Spaichingen wurde für sein herausragendes Engagement im MINT-Bereich zum dritten Mal als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Seit vielen Jahren macht das Gymnasium durch seine gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern und den zahlreichen Erfolgen bei MINT-Wettbewerben auf sich aufmerksam. Bereits 2012 und 2015 erhielt das Gymnasium Spaichingen dafür die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule.

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"Mainzer Republik" - Geschichte eines Demokratieversuches

"Wir möchten Sie heute einladen auf eine kleine Exkursion durch die Geschichte der Mainzer Republik, dem ersten Demokratieversuch auf deutschem Boden. Treffen Sie auf außergewöhnliche Persönlichkeiten und mutige Bürger, die für unsere Menschen- und Freiheitsrechte gekämpft haben. Aber werden Sie auch Zeuge von List und Verrat."

 

So beginnt das Ein-Personen-Theaterstück "Mainzer Republik", in dem Schauspieler Tino Leo zehn Rollen spielt. Durch Leidenschaft, Emotionen und eine Prise Humor möchte er den Schülern das Thema Geschichte der Demokratie näherbringen. „Ich möchte Geschichte lebendig und erlebbar machen. Es geht in meinen Stücken immer um Menschen, nie (nur) um Fakten.“, so seine Idee.

Und das spürte das Publikum, die Schüler/innen der neunten und elften Klassen, am 24.10.2019 in zwei Aufführungen in der Mediathek. Sein Spiel reicht vom dynamischen Kommentator Adam Lux über den mit zittriger Stimme „Sapere Aude“ deklamierenden Immanuel Kant, den jungen Geschichtsstudenten Friedrich Lehne mit roter Jakobinermütze, der auf dem Mainzer Marktplatz die Republik mit den Worten verkündet: „Es gibt nur eine Torheit in großen Stunden: Sie zu versäumen!“ bis zum Weltumsegler Georg Forster, der sich für die Sache einer bürgerlichen Republik auf deutschem Boden begeisterte. Für Lacher sorgte Tino Leo mit seiner Figur des Generals, der mit Schnurrbärtchen, charmanter Attitüde und seinen französischen Revolutionstruppen zum Rhein vorstieß und einen „Jakobinerclub“ im besetzten Mainz begrüßte.

In Mainz löste er mit seiner Armee eine Massenflucht aus. Ein Großteil des Adels und der Geistlichkeit flohen aus der Stadt, wie auch der Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal.

Auch der ständig „Noch zwei!“ am Tresen bestellende österreichische Offizier, der mit seinen Truppen Monarchie und Kaiser retten wollte, war eine der Lieblingsfiguren des Publikums.

Während der Favorit für den Schauspieler selbst die Figur des greisenhaft kichernden Kurfürsten ist, der nach der Niederschlagung des Demokratieversuches zahnlos haspelt „Wir werden sie jagen!“ So wird am Ende des Stückes ein „Die Gedanken sind frei“ singender Jakobiner erschossen. Einer von vielen, die nicht mit den Franzosen abziehen konnten. So viel Mut, wie diese Menschen aufgebracht haben, solche Menschen gäbe es vielleicht gar nicht mehr, meint Tino Leo in der anschließenden Diskussionsrunde mit den Schülern. Er appelliert an die Schüler, die Demokratie festzuhalten, für sie einzutreten. Denn angesichts der Zeiten, in denen Populismus in der Politik scheinbar wieder salonfähig wird, gilt es, sich für die Demokratie, die uns so selbstverständlich erscheint, wieder verstärkt einzusetzen.

Der Freistaat existierte nur neun Monate im Jahr 1793. Anlässlich des 225jährigen Jubiläums wurde Tino Leo vom Rheinland-Pfälzischen Landtag als Autor beauftragt, die Geschichte dieses demokratischen Gehversuches in ein Stück umzuwandeln. Als „Histotainmant“ bezeichnet er dieses neue Format, recherchierte intensiv und nahm etwa 50 Prozent Originalzitate von historischen Figuren in seinen Text auf. Mit im neuen Kontext lächerlich wirkenden Sprüchen aus der Gegenwart würzte er seine Textvorlage, wie beispielsweise „Fakenews“ für die Informationen des Mainzer Zeitungsverlegers Georg Böhmer über den Stand der Revolution. Die Uraufführung fand 2018 im Landtag in Anwesenheit des Bundespräsidenten statt. Seitdem tritt Tino Leo in ganz Deutschland mit seinem Stück auf, das ihm eine echte Herzenssache ist.

Ganz besonders gut kam bei den Schülern/innen an, wie er das Publikum mit einbezieht, sie anspielt, als Soldat durch die Reihen stampft, als Revolutionär agitiert, singt, brüllt, flüstert, wimmert, spuckt und ihnen den Bruderkuss gibt.

 

A.     Eddahbi

 


Animation Code

Eigene künstlerische Welten schaffen!

Mit Unterstützung von Medienreferenten Oliver Kroll und Andre Wruszczak entwickelten 25 Schüler*innen der Klasse 7a in einem viertägigen Workshop Ideen für eigene, kreative Medienkunstwerke. Ein kleines Computerspiel setzten sie mit der Programmiersprache „Scratch“ um. Dabei stand die Verknüpfung von Medienkompetenz und künstlerischem Gestalten im Vordergrund.

Die Jugendlichen gestalteten selbst Hintergründe, Elemente und Figuren. Dies geschah digital oder analog, am PC/Laptop oder Tablet, mit der Fotokamera oder mit Stift und Papier. Figuren wurden zum Leben erweckt, Pfade festgelegt, Loops geschaffen, Hintergründe gewechselt und Geschichten erzählt.

Ziel war, dass die Schüler*innen nicht nur reproduzieren, sondern eigene Ideen umsetzen und eigene Welten und Räume erschaffen und dabei verschiedene künstlerische Techniken ausprobieren und einsetzen. Zwei Schüler fielen durch ihr Interesse und ihr Programmiergeschick ganz besonders auf: Carola Grimm und Laurenz Timm. Die beiden wollen dran bleiben und werden sich mit Manuel Vogel im SFZ treffen, um mehr zu lernen.

Am Ende des Projekts haben alle Teilnehmer*innen eine eigene Animation fertig gestellt. Die entstandenen Medienkunstwerke wurden von einer sechsten Klasse probegespielt, wobei die Siebtklässler sehr stolz waren, wie ihre Spiele ankamen.

Das Projekt der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg richtet sich an Schüler*innen der 6. und 7. Klassen aller Schularten in Baden-Württemberg. Teilnehmen können ganze Klassen oder AGs. Die Lehrer*innen werden aktiv in das Projekt eingebunden, so dass auch sie die Programmiersprache und seine Möglichkeiten kennen lernen.

„Animation Code“ wurde ausgezeichnet beim Ideenwettbewerb Baden-Württemberg „idee-bw“. Der Workshop in Spaichingen wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

Anja Fuhrmann, Annegret Eddahbi

 

"Ich fand besonders schön und interessant, dass wir unsere eigenen Bilder, Töne und Figuren, die wir aus Papier oder Knete gebastelt haben, in unser Computerspiel einfügen konnten."

Madlene Zepf, 7a


Licht und Schatten

Lesung mit Erfolgsautor Zoran Drvenkar

 

Der Autor mit weißem Zopf und runder Lesebrille steht vor uns und nimmt uns bei seiner Lesung mit in das Jahr 1704. Es ist die Geschichte von Vida, der ersten reinen Seele. Vor ihrer Geburt war die Zeit der Finsternis; im Dorf Warrosch herrschte Eiseskälte und die Wolkendecke öffnete sich nur nachts, um das Mondlicht auf die Erde scheinen zu lassen. Zu dieser Zeit saß der Tod auf einem Ast und sah auf das Dorf hinunter. Am Morgen des dreizehnten Tages sollte er die Mutter des Kindes holen…

Zoran Drvenkar wurde 1967 geboren und wuchs in Charlottenburg auf. Als Kind, so erzählt er den Neunt- und Zehntklässlern bei seiner Lesung in der Mediathek des Gymnasiums Spaichingen, liebte er Bücher, blieb zweimal sitzen und merkte, dass er das Schreiben liebt. Später half ihm sein bester Freund Gregor seinen Traum zu verwirklichen. „Mein Kumpel fuhr jahrelang Taxi für mich, weil er dachte, dass ich eines Tages berühmt werde“, erzählt er den Jugendlichen von seinem Leben. Er erarbeitete sich immer wieder Stipendien und gewann Preise für seine Bücher, sodass die beiden über die Runden kamen und ihr Künstlerdasein genossen. Mittlerweile hat er ungefähr 50 Bücher geschrieben, Jugendbücher, Thriller, Science-Fiction und Kriminalromane. 2005 gewann er dann den Jugendliteraturpreis für das Kinderbuch „Die Kurzhosengang“, womit die Vorhersage seines Kumpels zur Realität wurde.

Besonders mit seinem 2019 veröffentlichten Buch „Licht und Schatten“ hat er eine ganz eigene Welt erschaffen, in der ein Mädchen mit Toten sprechen kann und die Zeit einen Architekten hat. Durch seine angenehme Art vorzulesen, fühlten sich alle Zuhörer sofort in die Geschichte hineinversetzt und manche Schüler waren so von der Geschichte begeistert, dass einige sein Buch kauften, in das sie vom Autor selbst eine Widmung hineingeschrieben ließen.

Ich denke, dass ich für alle anwesenden Schüler spreche, wenn ich sage, dass das eine der bisher spannendsten Lesungen in der Schule war. Es wäre eine große Bereicherung für unseren Schulalltag, wenn Lesungen dieser Art öfter stattfinden würden.

Nora Eisenmeier, 10c

 

Die Lesung wurde von der vhs Spaichingen im Rahmen des Schwerpunktthemas „Kinderwelten“ initiiert. Finanziert durch die Stadtbücherei Spaichingen, die vhs Spaichingen und einen Zuschuss der Kreissparkasse Tuttlingen.

 


Neues erleben und entdecken!

Spaichinger Schüler bei der 17. Junior Akademie in Adelsheim und der Deutschen Schüler Akademie

Larissa Schurer: Juniorakademie Adelsheim

 

Zwei Wochen voller Wissenschaft, neuer Erfahrungen, Gemeinschaft und so viel mehr ­­­­­­­­‑ das war die

17. Junior Akademie in Adelsheim oder auch Science Academy genannt. Denn darum dreht sich alles: Science - Wissenschaft. Dieses Projekt bietet besonders motivierten und interessierten Schülern die Möglichkeit, ihre Interessen zu vertiefen oder in neue Gebiete einzutauchen.

Doch was macht diese Zeit so besonders und sorgt dafür, dass niemand, der einmal dabei gewesen ist, aufhören kann, davon zu schwärmen?

 

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Johannes Dewitz: Deutsche Schülerakademie

 

Als ich „Deutsche SchülerAkademie“ (kurz DSA) zum ersten Mal hörte, hatte ich ein eindeutiges Bild: Das muss wohl eine Zusammenkunft von Strebern sein! Der Name wirkte für mich mysteriös. Schüler und Akademie, das klang elitär. Als ich erste Erfahrungsberichte las, waren sie jedoch voll des Lobes. Die Teilnehmer wollten alle „mehr DSA“. Was mich da wohl erwartet?

Die DSA besteht aus sechs verschiedenen Kursen, den dazugehörenden Kursleitern, Teilnehmern und einer Akademieleitung.

 

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Gemeinsam zum Gipfel

Aufnahmefeier der Fünftklässler

 

Kaum drei Tage an der neuen Schule und schon führten die beiden Fünftklässlerinnen Gina Anagnostopoulos und Melissa Horras die Gäste – vor allem Eltern und Geschwister der 5a, 5b und 5c – mutig durch das Programm. Am letzten Freitag, den 13. September 2019, fand nämlich die Aufnahmefeier der neuen Fünftklässler am Gymnasium Spaichingen wie gewohnt in der Aula statt.

Den Anfang machte der Schulchor unter der Leitung von Miriam Wolff. Dabei sagen sie zwei Lieder, darunter ihr Lieblingslied, ein Jazzstück. Im Anschluss zeigte die 5b ihr alpines Können. Sie kamen als echte Seilschaft auf die Bühne und beschrieben die Schwierigkeiten des Bergsteigens. Dabei kamen sie zum dem Schluss, dass man nicht nur am Berg, sondern auch in der Schule nur gemeinsam zum Gipfel kommen könne.

Schulleiter Jürgen Pach begrüßte seine neuen Schüler in seiner anschließenden Rede herzlich am Gymnasium und machte sich seine ganz eigenen Gedanken zum Thema „Gemeinsam zum Gipfel“. Zusammen mit den Fünftklässlern ergründete er Stärken und Herausforderungen einzelner Schüler – aber auch seine eigenen gab er preis. Am Ende freute sich (fast) jeder Neuling über das Geschenk des Rektors: ein kleiner dreieckiger Gipfel aus Schokolade

Danach zeigte die 5a, was sie in der kurzen Zeit einstudierte hatte. Bei einer Tanzakrobatiknummer bildeten die Schüler selbst beeindruckende Turnpyramiden und ließen Mitschüler zum Gipfel schweben. Anschließend führte die 5c einen Sketch auf, bei dem eine Lehrerin (gespielt von Angelina Kanevskiy) immer verzweifelter versucht, ihre chaotische Klasse zu bändigen – mit mäßigem Erfolg, dafür mit vielen Lachern.

Kurz vor Schluss standen noch einmal alle Fünftklässler gemeinsam auf der Bühne und sangen das Ohrwurmlied „Schulfreunde Rocker“. Musiklehrerin Magret Fuhrmann begleitete sie dabei auf dem Klavier. Der Song ist anscheinend vielen älteren Schülern aus ihrer eigenen Anfangszeit immer noch so in Erinnerung, dass man aus der hinteren Zuschauerreihen gleich mehrere mitsingen hörte.

Die Big Band unter der Leitung von Ute Aippersbach gestaltete den Abschluss des Abends. Die abgegangenen letztjährigen Zwölftklässler des Ensembles konnten in kurzer Zeit schon sehr gut ersetzt werden. Nur den beiden Moderatorinnen bereitete das Ansagen der gespielten Lieder Probleme: „Mas que nada“ und „The bare necessities“.


Feierliche Eröffnung der neuen Computerräume!

Eröffnungsfeier zur Neuausstattung und Gestaltung der Multimediaräume am Gymnasium Spaichingen

 

Wenn man heute im Raum 227 steht, kann man sich nicht mehr vorstellen, wie es vor ein paar Wochen noch ausgesehen hat: ein vollgestellter Raum mit dunkelroter Ziegelmauer, fleckigem, müffligem Bodenbelag und wackligen, quietschenden Stühlen.

Die beiden PC-Räume des Gymnasiums waren fällig.

Das Team „Schulcurriculum und Lernzentrum“ konnte 2017 die Schulleitung und den Bürgermeister sowie den Gemeinderat für eine Idee gewinnen: die Neugestaltung der PC-Räume 227 / 228.

Es war mehr als an der Zeit, die PC-Räume zu modernen, funktionalen und ästhetisch ansprechenden Multimediaräumen weiterzuentwickeln, denn sie waren wirklich finster und renovierbedürftig. Und der neue Bildungsplan verlangte, dass in ganzen Klassen bis zu 32 Kindern am PC unterrichtet wird, also nicht mehr in halben Klassen wie in CFS.

Dafür waren die Räume 2019 noch nicht ausgestattet. Jeder sollte seinen Bildschirm vor der Nase und seine Maus in der Hand haben, um effektiv lernen zu können.

Um ein Konzept und einen umsetzbaren Finanzierungsplan zu entwerfen, setzten sich alle Interessierten einmal zusammensetzen und „träumten“ gemeinsam, um Vorstellungen zu entwickeln und zu planen. Ein Projektstrukturplan mit Arbeitspaketen entstand. Alles wurde im Lehrerzimmer ausgehängt, um höchstmögliche Transparenz zu schaffen und weitere Wünsche in die Planung aufzunehmen.

Die Arbeitsgruppe „Medienentwicklungsplan“ ergänzte die Vorstellungen der Lehrerschaft zur Digitalisierung der Schule. Natürlich wurden auch die Ideen der Schüler/innen aufgenommen: Sie wünschten sich Gruppenarbeitstische mit mehr Fläche zum Schreiben neben der Tastatur und größere Bildschirme. Die Arbeitsgruppe wollte ein funktionales Form- und Farbkonzept entwickeln, das dem des Lernzentrums der Schule entsprach. Diese Aufgabe bereitete besonders Annegret Eddahbi als Kunstlehrerin Freude

Mit der Schulausstatterfirma project fand sie einen profunden Partner und gemeinsam erstellten sie einen innovativen und offen wirkenden Raumplan.

So wählten sie die tropfenförmigen Tischplatten, damit die SuS als gleichberechtigte Partner in Gruppen zusammenarbeiten können. Die zwei Farben sehen nicht nur schick aus, sie können auch methodisch genutzt werden, z.B.: Alle die an grünen Tischen sitzen recherchieren zu Thema A, die weißen Thema B. Danach werden die Informationen ausgetauscht.

Der ausgearbeitete Plan ging 2018 dann als Antrag an die Stadt und wurde vom Gemeinderat genehmigt. Herr Hardy Strohm kümmerte sich um die technischen Anforderungen und forderte Angebote von Firmen ein.

Das Projekt nahm plötzlich richtig Fahrt auf. Ostern 2019 starteten die Renovierungsarbeiten: Der 40 Jahre alte, muffige Fußbodenbelag und die Decken wurden herausgerissen, durch leuchtend grünes Linoleum und ein Lichtkonzept mit 500 Lux Arbeitsplatzbeleuchtung ausgetauscht. Elektriker verlegten Kabel, verdrahteten die erforderlichen Steckdosen und Lernnetzanschlüsse an der Wandleiste, eine Malerfirma strich die Wände und Betonträger in modernen, kühlen Grün- und Blautönen. Die Möbelfirma lieferte in den Pfingstferien die neuen Tische, Stühle und Schränke und baute alles auf. Hausmeister Herbert Schnee behielt mit Hardy Strohm den Überblick und legte Hand an und ein gutes Wort ein, wo immer er helfen konnte. Ein besonderer Dank gilt den beiden. So konnten alle Schwierigkeiten und Fehler, die bei einem solchen Projekt entstehen, mit Ruhe und Besonnenheit geregelt werden. Ganz besonders viel Arbeit kam auf die beiden Netzwerkbetreuer Toni Schnetter und John Kleiber zu, die emsig bis zur letzten Minute die neuen All-in-One-PCs ans Lernnetz anschlossen. Ein großes Dankeschön gilt besonders der Stadt als Schulträger, die die Kosten für die Instandsetzung der Räume trug und dem ehemaligen Schulleiter Michael Lamberty, der sich offen für die Wünsche des Kollegiums und der Schüler zeigte, Sinn für moderne Gestaltung bewies und durch seine strenge Sparpolitik das nötige Geld für die neuen Möbel und PCs zur Verfügung stellen konnte.

Am ersten Schultag war die feierliche Übergabe der Räume an das Gymnasium. Die Schüler, die schon einen Blick auf die Baustelle werfen konnten, sind begeistert und freuen sich auf ihren Unterricht in den neuen Multimediaräumen.

Eddahbi

 


Das vergangene Schuljahr in Bildern