Die Ingenieure der Zukunft beim RoboCup

Die Teilnehmer beim RoboCup mit Schulleiter Jürgen Pach, Hendrik Schwarz und Niklas Krebs (l.), dem Mentor der AG
Die Teilnehmer beim RoboCup mit Schulleiter Jürgen Pach, Hendrik Schwarz und Niklas Krebs (l.), dem Mentor der AG

Am 16. und 17. Februar fand der Regionalwettbewerb des RoboCups in Mannheim statt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler für die Deutsche Meisterschaft RoboCup German Open Anfang Mai in Magdeburg qualifizieren konnten.
Auch die Spaichinger Gymnasiasten waren mit gleich sechs Teams zahlreich vertreten und konnten gute Leistungen erzielen. Sie investierten unter Anleitung ihrer Lehrer und Mentoren viel Zeit und Energie, die sich jedoch an diesem Wochenende auszahlte. Maria
Ledwig, Riccarda Kupferschmid und Stefanie Genegardt qualifizierten sich unter dem Teamnamen „Die Elefanten“ in der Klasse MAZE ENTRY sogar für die Meisterschaft. Wir wünschen ihnen  viel Erfolg!

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Finale als Heimspiel in Spaichingen

Dieses Jahr fand das Regierungspräsidiumsfinale von Jugend trainiert für Olympia in der Spaichinger Schillerschulhalle statt. Zwei Mädchen-Teams des Gymnasiums Spaichingen konnten sich auf Kreis- und Bezirksebene durchsetzen und traten am 19.2. gegen die besten Mannschaften aus dem gesamten RP Freiburg an.

Im Wettkampf II (Jg. 02 und jünger) mussten Aline Glückler, Lotta Brettner und Sofie Pronet ohne Streichwertung an die Geräte, da kurzfristig zwei Turnerinnen ausfielen. Mehr als ein 7. Platz mit ordentlichen 176,8 P. war leider nicht drin.

Im WK IV (Jg. 06 und jünger) traten schon bei den Qualis die meisten Teams an. Eine Teilnahme am RP-Finale ist hier schon ein großer Erfolg. Immerhin zwölf Schulmannschaften konkurrierten um den Einzug ins Landesfinale. Nina Merkle, Patrizia Eckstein, Luise Merkel, Lisa Winker und Lia Geppert erzielten 161,4 P. und kamen auf Rang 11.

Für alle Spaichingerinnen war es ein schönes Erlebnis in der eigenen Halle diesen Wettkampf zu turnen.

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Ausflug ins Dominikanermuseum Rottweil

Im Fach Latein durften wir unsere GFS auch in einem Museum machen. Also gingen wir am 30.01.2019 nach Rottweil. Wir spazierten noch ein bisschen durch die Altstadt und genossen die frische Luft. Dann gings ins Museum. Wir sind vor Aufregung fast geplatzt. Aber es war dann gar nicht so schlimm. Wir erzählten unserer Lateinklasse erst etwas über die Münzen und die römische Währung, dann über Statuen und Statuetten, danach über das Jenseits, dann wie Rottweil entstanden ist, also Arae Flaviae, danach noch etwas über das Essen und Geschirr und zum Schluss kam dann noch der Schmuck dran. Leider haben wir vor Aufregung einiges vergessen und sehr schnell geredet, aber insgesamt lief es richtig gut. Als wir fertig waren, haben wir noch ein kleines Quiz gemacht. Obwohl es sehr kompliziert war, hatten viele die richtigen Antworten. Es gab kleine Schokopreise und für den Gewinner noch einen Stift dazu. Zum Glück war Herr Schäfer noch da. Er hat uns immer aufgemuntert und auch noch die anderen Themen im Museum vorgestellt. Das war natürlich auch ein bisschen informativer. Zwischendurch durften wir einmal die Rüstung eines Soldaten anziehen und auf einem „Pferd“ reiten. Auch die römische Kleidung durften wir anziehen. Es war sehr lustig und wir haben viele Bilder gemacht. Natürlich durften unsere Klassenkameraden und wir auch etwas selbst herstellen. Wir haben uns für das Gießen von Münzen entschieden. Jeder durfte seine zwei besonderen Münzen gießen und mit nach Hause nehmen. Jede Münze hatte eigene Merkmale. Als wir alle fertig waren, sind wir wieder zum Bahnhof gelaufen. Auf dem Marktplatz haben wir uns erst einmal eine Stärkung beim Bäcker gegönnt. Uns hat alles sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass es für unsere Lateinklasse auch so war. Nochmals Danke an Herrn Schäfer, der alles organisiert hat.

 

Lena Dornis und Eve Hahn, 7a


Skischullandheim

Kennst du die Geschichte vom Skischullandheim? Vielleicht warst du schon dort. Vielleicht freust du dich schon drauf und kannst es kaum erwarten, musst aber noch ganze fünf Jahre warten, bis du endlich auf deinen Ski stehen kannst, um die von einer dünnen Schicht Neuschnee bedeckte Piste mit Höchstgeschwindigkeit herunter zu düsen.

Wir waren jedenfalls dort und können jetzt stolz sagen, dass wir einen Meilenstein unserer Schulkarriere erreicht haben.

Denn wie jeder Jahrgang sind auch dieses Jahr die zehnten Klassen auf ein sechstägiges Skischullandheim in Bezau gegangen. Oder wie Uwe Lodahl sagen würde Bett Sau, ein kleiner Ort in Österreich, wo sie die ganze Woche im Skigebiet Damüls/Mellau das Ski- und Snowboardfahren genießen konnten.

Am Sonntag, dem 27.1.2019, ging es um 6 Uhr morgens los und fast alle Schüler und Schülerinnen der zehnten Klassen machten sich mit viel Vorfreude, aber auch sehr müde, auf den Weg nach Österreich in die Jugendherberge Kanisfluh. Dort angekommen ging es auch schon sofort mit der Ski- und Snowboardausrüstung auf in die Berge des Damülser Skigebiets, wo man in Gruppen von jeweils 5-10 Schülerinnen und Schülern mit einem oder zwei Lehrer/innen zusammen das Skigebiet erkundete, oder als Anfänger, das erste Mal das Stehen auf Ski oder Snowboard lernte. Am Abend stand dann nur noch ein leckeres Abendessen und das Beziehen der Zimmer auf dem Plan. Dazu konnte man wie fast jeden Abend zusammen mit Hartmut Maurer und Volker Mager, aber auch Alexandra Maier Lieder singen und der Gitarre lauschen.

Der Montag begann mit einem Frühstück und daraufhin machten sich alle mit frischer Motivation auf den Weg zur Piste, um nach dem Mittagessen anschließend noch in Dreiergruppen mit seinen Freunden im Skigebiet zu fahren. Abends gab es dann das erste Abendprogramm, welches von der Klasse 10a organisiert wurde und bei dem die drei Klassen und eine Gruppe von Lehrern gegeneinander in Spielen angetreten sind. Zuerst wurde ein Quiz zu Politik, Musik, Literatur und Sport gespielt. Danach haben die vier Teams ihr Wissen über ihre eigene der Schule getestet und anschließend gab es noch jeweils vier Vorträge, die jede Klasse und die Lehrer spontan machen mussten, zu verschiedenen Bildern, die ihnen spontan gezeigt wurden. Nach diesen Spielen ging es auch schon für die Jungs weiter mit einem Lawinenvortrag von Herrn Lodahl und Herrn Weber, den sich die Mädchen der zehnten Klasse am Tag darauf anhören konnten. Auch das Abendprogramm von der 10b war gut. Sie veranstalteten eine große Gruppenschnipseljagd.

Donnerstags war dann ein ganz besonderer Tag für alle Jugendlichen, da der traditionelle „Teach-your-Friend-Tag“ auf dem Plan stand, bei dem Schüler und Schülerinnen aus den Fortgeschrittenen- und Profi-Gruppen mit Schülern aus den Anfängergruppen Ski und Snowboard fuhren, um somit seinem Freund das Fahren beizubringen. Nach der Mittagspause wurde noch ein großes Gruppenbild oben auf der Spitze mit allen Schülern und Schülerinnen gemacht, die anschließend den Nachmittag mit dem Skifahren ausklingen ließen. Am Abend gab es das letzte Abendprogramm, bei dem die Klasse 10c das Spiel Herzblatt organisierte, bei dem man seinen Traumpartner finden konnte.

Sofia Mik, 10c


Winterball

Wer am Abend des Winterballs in die Schule gekommen ist, wird sie wahrscheinlich kaum wiedererkannt haben. Geschmückt mit Tausenden von Luftballons, Girlanden und weiterer Dekoration, die sich in den Farben weiß-blau gehalten hat, wurden die Schüler herzlich zum Winterball willkommen geheißen. Auch die Lehrer, die an diesem Abend anwesend waren, haben einige der Schüler in ihrer totschicken Abendrobe kaum erkannt. Ein Kleid schien schöner als das andere und auch die Jungs haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.

Haare zurückgestylt, tief durchgeatmet, den ganzen Mut zusammengenommen – so lief es bei dem ein oder anderen vielleicht, bevor sie ihre gewünschte Partnerin zum ersten Tanz aufforderten. Den ganzen Abend lang lagen sich die Pärchen in den Armen, von denen am Ende eins zum Ballkönig und zur Ballkönigin gekürt wurde: Daniel und Isabell.

Zwar stand die Umsetzung eines Winterballs schon etwas länger im Raum, doch wirklich stattgefunden hat er das erste Mal in diesem Schuljahr. Organisiert hat diesen eine Gruppe von SMV-Schülern, der sich noch weitere Schüler angeschlossen haben.

Mit der Hilfe und Unterstützung vom Technik-Team, den Vertrauenslehrern Johannes Schellhammer und Uwe Lodahl, sowie Schulleiter Jürgen Pach und Hausmeister Herbert Schnee war es möglich, für die Klassenstufen 8 bis 12 einen Winterball mit variationsreicher Bewirtung und Musik zu bieten.

Damit auch die Schüler, die noch nicht an einem Tanzkurs teilgenommen hatten, Klassiker wie Disco Fox und Cha-Cha-Cha mit ihrem Partner tanzen konnten, gab es anfangs einen kleinen Crash-Kurs. Nach jedem Kurs gab es anschließend passende Musik. Die Musik war sehr abwechslungsreich, damit alle Geschmäcker abgedeckt waren und man nicht zwingend nur Klassiker tanzen musste. Damit aber auch diejenigen, die trotzdem behauptet haben, nicht tanzen zu können, sich aus ihren Ecken bewegten, gab es unter der Anleitung von Antonia die Möglichkeit Sirtaki zu tanzen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind alle Mädchen ihre hohen Schuhe losgeworden. Während des Abends gab es außerdem die Möglichkeit, vor einer Fotowand Bilder mit dem eigenen Handy zu machen, die auch von sehr vielen genutzt wurde.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Lehrern, die sich dazu bereit erklärt haben, die Aufsicht für den Winterball zu übernehmen und auch bei den Schülern für den gelungenen Abend bedanken. Wir freuen uns, dass alle so gekommen sind und den Abend so schön gestaltet und getanzt haben.

Anna Knorr, 11d


Kreissieger im Vorlesen

3. v.l.: Mathis Keil
3. v.l.: Mathis Keil

Mathis Keil gewann am Montag, den 11. Februar, den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in Tuttlingen. Der Schüler der 6c des Gymnasiums Spaichingen setzte sich dabei gegen sechs Mitbewerber aus dem Nordkreis durch.

Im Obergeschoss der Tuttlinger Stadtbibliothek traten die Sechstklässler zuerst mit einem selbstgewählten Textausschnitt gegeneinander an. Mathis Keil hatte den Kinderbuchklassiker „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar ausgesucht. Dabei überzeugte er vor allem durch eine lebendige Betonung. In der zweiten Runde mussten alle Teilnehmer ohne Vorbereitung eine ihnen unbekannte Passage aus dem Jugendroman „Mr Griswolds Bücherjagd“ vorlesen. Alle Teilnehmer mussten sich dabei an einigen schwierigen englischen Namen versuchen. Danach kürte eine Jury aus Tuttlinger Lehrern, Bibliotheksmitarbeitern und der Vorjahressiegerin des Kreisentscheids den Gewinner. Als Sieger von Tuttlingen Nord ist Mathis nun für das Bezirksfinale qualifiziert. Dort trifft der Sechstklässler auch auf den Erstplatzierten des Kreisentscheids Tuttlingen Süd, der in einer Woche stattfindet.


„Schützen kann euch nur ein Helm!“

Verkehrserziehung der Sechstklässler

 

In der zweiten Februarwoche besuchte Polizeihauptmeister Holger Jauch das Gymnasium, um die Schüler vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu warnen.

Das Fahrradfahren oder Skaten ohne Helm sei laut Jauch dabei ein besonders großes Risiko. Bei den 11- bis 16-Jährigen würden nur ein gutes Viertel einen Sturzhelm tragen, dabei sei dies die einzige Möglichkeit vor schweren Kopfverletzungen zu schützen. Der Polizist beeindruckte die Sechstklässler durch seinen anschaulichen und direkten Vortrag mit persönlichen Beispielen, Fachinformationen, Statistiken und kurzen Videos. Die Schüler lernten dabei, wie man seinen Fahrradhelm richtig einstellt, damit man optimal geschützt ist. Zum Lachen gab es auch etwas: Ein rohes Ei in einem Minifahrradhelm überlebte einen Sturz aus zwei Metern Fallhöhe. Und zum Abschluss gab es sogar ein paar kleine Geschenke: Reflektoren, damit man im Dunklen auch nicht übersehen wird.


Projekttage am Gymnasium Spaichingen


Spaichinger Gymnasium ist RP-Sieger bei Jugend trainiert für Olympia

Am 24. Januar fand das alljährliche RP-Finale im Ski-Alpin am Feldberg statt. Nachdem im letzten Jahr der Wettkampf auf Grund der Witterung abgesagt wurde, wollte man die Top Ergebnisse von 2017 noch einmal verbessern.

 

Früh morgens, um 7:00 Uhr, ging es nach anfänglichen Startschwierigkeiten des Busses los. Rechtzeitig um 9:00 Uhr war das ganze Team um die Lehrer Weber/Banzhaf fit für die Laufbesichtigung, welche drei erfahrene Rennläufer aus unserer Mannschaft durchführten. Entsprechend gut vorbereitet konnten dann alle an den Start gehen.

 

In der Wettkampfklasse III, in welcher die Jahrgänge 2004 - 2007 starteten, hatte das Gymnasium zwei Teams am Start. Durch die ersten Starter, welche schon mit den Startnummern 6 und 8 an den Start gingen, konnten wichtige Informationen über Schlüsselstellen an die folgenden Fahrer weitergegeben werden. Alle Gymnasiasten konnten diesen Lauf mit Bravour meistern. Letztendlich waren aber nur die Plätze 9 und 12 drin.

 

In der Wettkampfklasse II ging es dabei erfolgreicher zu. Von Anfang an gingen alle 6 Spaichinger hoch motiviert und fokussiert in das Rennen. Im Jahre 2017 hatte man den Einzug in das Landefinale nur hauchdünn mit einem Rückstand um 0.1 Sekunden auf Platz 3 verpasst.

 

Um dies vergessen zu machen, wollte man nun zeigen, was man drauf hat. Nach den ersten Fahrern des Rennens sah man leider die Chancen sinken, doch man gab die Hoffnung nie auf. Jeder kämpfte umso mehr für das Team, in dem man sich auch gegenseitig heiß machte.

 

Im Anschluss an das Rennen hingen die Ergebnislisten der einzelnen Fahrer aus. In den Top 10 war man als einziges Team mit 3 Fahrern vertreten. Somit stieg wieder die Chance, eine der Top Platzierungen zu erreichen.

 

Im Verlauf der Siegerehrung ging es auf die besten 5 zu. Als der Kommentator sagte: „Der 4. Platz mit einem Rückstand von 0.11 Sekunden geht an…“, dachten alle: „Na toll, das gleiche wie letztes Mal“. Als aber der Name eines anderen Gymnasiums durchgesagt wurde, stieg in jedem das Adrenalin und die Freude. Nachdem auch der 3. und der 2. Platz an andere Schulen gingen, waren wir der Ansicht, dass es sich gerade um eine andere Wettkampfklasse handle und man nicht gut zugehört habe. Die Freude war riesig als es dann hieß, der erste Platz gehe an das Spaichinger Gymnasium mit einem Vorsprung von 0.88 Sekunden.

 

Als Rahmenprogramm zu Jugend trainiert für Olympia wurde das Event „Schule im Schnee“ vom Skiverband Schwarzwald veranstaltet. Bei diesem konnten die verschiedensten Wintersportaktivitäten ausprobiert werden, wobei das Highlight die Disziplin Skispringen, um den ehemaligen Skisprung Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Martin Schmitt, war.

 

(Niklas Vorwalder)

 


Fantastisch magischer Pottertag

Projekt zur Leseförderung in der Mediathek des Gymnasiums Spaichingen anlässlich des 20jährigen Harry-Potter-Jubiläums

„Wir haben Neuigkeiten für Sie: In Ihrer Muggelfamilie befanden sich im 12. Jahrhundert Urahnen, die über besondere Zauberkräfte verfügten. Wir freuen uns daher, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind.
Das Schuljahr beginnt am Dienstag, dem 29. Januar 2019.“

Benjamin ist verblüfft, als er diese Zeilen liest. Mit der Eulenpost kam der versiegelte Briefumschlag, genau wie bei Harry Potter. Esther, Nora, Levi und Florian, vier Neuntklässler, bei denen er sonst in der Mediathek seine Bücher ausleiht, brachten 90 Briefe und eine ausgestopfte Eule mit in seine Klasse, die ihn und alle anderen Fünftklässler zu einem ganz besonderen Projekttag in die Schulbücherei von Hogwarts einluden.

Benjamin hat schon alle sieben Bände gelesen. Er kennt sich gut aus mit den Abenteuern des jungen Zauberers aus Hogwarts. Er will an diesem Tag Eulenmuffins für alle backen und sein Slytherinkostüm anziehen.

In der Kompaktwoche war es dann soweit. Das Mediatheksteam kam mit einem Schild vom Gleis 9 ¾ in die Klasse und stellte sich vor als die Vertrauensschüler der vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Sie verteilten richtige Fahrkarten für den Hogwartsexpress und nahmen die Klasse mit in den Ostflügel des Schlosses, die noch mit einem Silencio-Zauber versehen wurde, damit sie sich nicht wie eine Bande blindwütig blamabler Brüllaffen verhalte. Erst vor der Tür der Mediathek mit dem Bild der fetten Dame durften alle zusammen das Passwort brüllen, damit sich die Tür zur Bibliothek öffnete. Dort übernahm Prof. McGonagall – alias Annegret Eddahbi – die Erstklässler und begrüßte sie zum neuen Schuljahr und erklärte das Programm. Albus Dumbledores Grußworten  (gespielt von Sinedin Eddahbi) „Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!“  folgte tosender Applaus.

Die Vertrauensschüler stellten den ersten Band der Potterreihe vor und lasen dann mit verteilten Rollen die Szene aus „Der Stein der Weisen“ vor, in der deutlich wird, wie es Harry bei seinen lieblosen Stiefeltern, den Dursleys, ergeht. Dann stellten sie sämtliche Medien vor, die von der Mediatheksleiterin Ulli Frech, für heute Madame Pinch, für die Kinder angeschafft wurden: Die Neuausgabe der Reihe, die englische Version für größere Schüler, die wunderschön illustrierten Ausgaben und das Bastel- und Fanbuch, die drei Schulbücher und die Karte des Rumtreibers, sämtliche Hörbücher (fabelhaft gelesen von Rufus Beck) und Verfilmungen sowie ein Back- und ein Kochbuch mit magischen Rezepten. Auch eine mit Fell bezogene Monsterkiste voller Spiele zum Thema wurde vorgestellt, die ab dem Tag in den Pausen auf die Kinder wartet. Diese und andere zauberhafte Dekoration wurde von der Kunstlehrerin Frau Eddahbi gebastelt, die gemeinsam mit dem Mediatheksteam diesen Tag vorbereitete. Ziel war es, die Kinder zum Lesen zu bringen und die Liebe zur Schulbücherei zu entdecken. Dafür eignen sich die Potterbücher mit ihren spannenden Geschichten um Harry, Hermine und Ron seit nun schon 20 Jahren hervorragend. Als Anreiz wurde ein Wettbewerb ausgerufen, bei dem die Kinder bei Antolin im Internet Fragen zu allen sieben Bänden beantworten können. Preis ist ein Kochbuch mit Rezepten wie Hagrids Kürbisauflauf und Butterbier.

Am aufregendsten fand Benjamin die Wahl der Erstklässler in ihre Häuser. Jedem wurde der sprechende Hut aufgesetzt, um zu erfahren, ob er in der Tradition von Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw oder Salazar Slyherin auf Hogwarts leben und lernen wird.

Dann wurden die Kinder von ihren Vertrauensschülern übernommen und je nach Talent übernahm jeder eine Aufgabe. So durften die besten Schachspieler ein Zauberschachturnier antreten, die stärksten Mathematiker Knobelaufgaben lösen, die Musiker studierten bei Prof. Filia Flitwick (Musiklehrerin Ute Aippersbach) mit ihren mitgebrachten Musikinstrumenten einige recht anspruchsvolle Filmmelodien wie „Hedwigs Thema“ ein, die sie bei der feierlichen Hauspokalverleihung der Klasse vorspielten. Die besten Tierhüter nahmen am Unterricht „Pflege magischer Geschöpfe“ teil und zeichneten eine Seite für Newt Scamanders „Buch der fantastischen Tierwesen“. Die besten Historiker recherchierten im Fach „Geschichte der Zauberei“ über Nicolas Flamel und den Stein der Weisen. Es gab auch Kräuterkunde und Zaubertränke. Dort konnten die Kinder einen Felix Felicis brauen und das pure Glück in kleine Phiolen abfüllen. So trug jedes Kind mit seiner Begabung bis zu 10 Punkte zum Punktestand seines Hauses bei. In Benjamins Klasse gewann Gryffindor den Hauspokal. Aber das machte ihm nichts, denn der Tag war voller spannender Erlebnisse und die Augen aller Kinder leuchteten noch bis zum Abend.

Die Redakteurinnen des Tagespropheten (Manolya, Jasmin und Anna aus der Jahrbuch-AG) bastelten für eine Fotobox lustige Masken von Charakteren aus den Büchern, photoshopten ihren Schulleiter Jürgen Pach zum Entlaufenen von Ascaban für einem Steckbrief, den sie überall in der Schule aushängten. Sie begleiteten mit ihren Fotoapparaten das Projekt und hielten schöne Momente in Bildern fest, die sie auf das Flohnetz (Tauschverzeichnis der Klassen im Lernnetz) speicherten, damit die Kinder sie danach anschauen und mit nach Hause nehmen können.

Als Abschluss gab es ein Festmahl bei Honeydukes. Viele Kinder hatten Kuchen nach den Rezepten aus dem Potter-Backbuch gebacken. Es gab Muffins mit Eulengesichtern, Zauberstäbe, Hexenhüte und Heuler aus Blätterteig. Kürbispasteten, Kesselkuchen und sogar eine echte Harry-Geburtstagstorte von Hagrid zierte das Buffet. Dafür bedankt sich das Organisationsteam bei den Kindern und ihren Eltern, die so viel Liebe und Mühe hineingesteckt haben. Ein großes Kompliment machen wir unserem Schüler- und Lehrerteam, die so viele Stunden in das Projekt gesteckt haben. Vielleicht wird es nächstes Jahr ja wiederholt?

Und ganz besonders danken alle Beteiligten den Freunden des Gymnasiums, die diese Aktion mit 500.- Euro sponserten, von denen Bücher, Spiele und Material für die Dekoration gekauft werden konnten. Damit kommen die Kinder ganz sicher bald wieder in ihre Schulbibliothek und erinnern sich dann an ihren magischen Tag.

A.     Eddahbi

 


Bibeltage

Wie soll man mit einem entlaufenen Sklaven umgehen, der auch noch Geld mitgenommen hat, das ihm nicht gehört? Um diese spannende Frage ging es in den Anspielen bei den Bibeltagen der 5er, die erleben durften, wie Paulus (ja - den kennen wir doch als Apostel!) dem zu ihm kommenden Onesimus (das ist der Sklave!) rät, doch wieder zurück zu seinem Herrn zu gehen und auf dessen Erbarmen zu hoffen. Gar nicht so einfach!

Wer wissen will, wie die Geschichte ausgeht, der befrage eine(n) Fünftklässler(in) oder lese im Philemon-Brief des Paulus nach...

Jedenfalls hatten die 5er bei den zwei Bibeltagen auch deshalb so viel Spaß, weil sehr coole 11er die Gruppen leiteten und es neben einem Stationenspiel auch noch Songs auf der Gitarre gab und - zwischendurch - Essen und Trinken (Kuchen und Schorle oder Wasser). Dass "ICHTHYS" (das griechischen Wort für Fisch) viel mehr enthält als nur Protein und auch ONESMIMUS "der Nützliche" bedeutet - das lernten die Kinder spielerisch und ganz nebenbei.

 Uns, den begleitenden Lehrern, haben diese Tage sehr gefallen:

(in alphabetischer Reihenfolge) Geißler, Klinger, Schnetter, Wangerin. (Ge)


Gymnasium Spaichingen erhält den Hohenloher Förderpreis!

v.l.: Fr. Schneider, Fr. Hahn, Fr. Dr. Rädle (Landesleiterin Jugend forscht), Herr Pach, Fr. Butsch (Karl Storz), Herr Vogel u. Herr Dr. Leonhard (Karl Storz)
v.l.: Fr. Schneider, Fr. Hahn, Fr. Dr. Rädle (Landesleiterin Jugend forscht), Herr Pach, Fr. Butsch (Karl Storz), Herr Vogel u. Herr Dr. Leonhard (Karl Storz)

Eine ganz besondere Ehre ist dem Gymnasium Spaichingen zuteil geworden: Für das große Engagement mit hoher Spitzen- und Breitenförderung bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ hat das Gymnasium den Hohenloher Förderpreis über 10 000 Euro erhalten und somit die Möglichkeit, in die Raumausstattung zu investieren. In den letzten 7 Jahren beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit ca. 100 Projekten bei dem Wettbewerb auf Regional- und Bundesebene. Mit dem Geld wurden für den NWT-Raum Power One Lifte gekauft, die eine direkte Strom- und Internetversorgung an den Arbeitstischen bereitstellen. Außerdem investierte man in einen fahrbaren Labortisch für 3D-Drucker, der es nun ermöglicht, diese portabel und variabel einzusetzen.

 

Mit dieser Grundlage haben die Schülerinnen und Schüler, die sich dieses Jahr mit gleich 15 Projekten beim Wettbewerb engagieren, eine perfekte Ausgangsituation für ihre Forschungen.

 


Joyeux anniversaire!

Die ganze Schule feierte am Dienstag, den 22. Januar in den beiden großen Pausen den Deutsch-Französischen Tag.
Mit französischer Musik, einem Crêpes- und Waffelverkauf und langen blau-weiß-rot geschmückten Tischreihen, die sich nach dem Vorbild des alljährlich in Paris stattfindenden dîner en blanc durch die Aula zogen, sollte an den Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Januar 1963 erinnert werden – der Beginn der deutsch-französischen Freundschaft.

Verkürzt gesagt, verdanken wir diesem historischen Tag auch unsere Städtepartnerschaft und unseren Austausch mit Sallanches – und das ist sicher ein Grund zum Feiern.
Unsere herzlichsten Glückwünsche, Frankreich und Deutschland! Joyeux anniversaire!
He


Informatikunterricht am Gymnasium Spaichingen wird ausgebaut

Grundkompetenzen in der Informatik sind heute Teil einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. Sie ergänzen die klassischen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen, ohne sie entbehrlich zu machen. Mit der stärkeren Verankerung des Informatikunterrichts in der Sekundarstufe reagieren wir im Unterrichtsangebot auf den digitalen Wandel unserer Gesellschaft“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann. (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-baut-informatikunterricht-an-weiterfuehrenden-schulen-aus/)

 

Das Gymnasium Spaichingen legt großen Wert darauf, dass unsere Absolventen möglichst optimal auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Wie Frau Ministerin Eisenmann sagt, sind Grundkompetenzen in der Informatik heute ein wesentlicher Teil einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. Am Gymnasium Spaichingen wird diesen Fähigkeiten traditionell breiten Raum eingeräumt, so erlernen alle unsere Schüler*innen die Grundlagen der Computernutzung im Rahmen des Computerführerscheins in den Klassen 5 und 6 und haben in Klassenstufe 7 Informatik als Schulfach. Als einzige Schule der Region kann das Gymnasium Spaichingen nun mit der Aufnahme in den Schulversuch zum „Ausbau des Informatikunterrichts in der Oberstufe“ ab dem kommenden Schuljahr erweiterten Informatikunterricht für unsere Oberstufenschüler anbieten. In den letzten drei Jahren ihrer Schulausbildung erhalten die Schüler*innen damit die Gelegenheit, sich in diesem zentralen Zukunftsfeld vertiefte Kenntnisse anzueignen. Die zukünftigen Studien- und Berufseinsteiger erhalten so die nötigen Kompetenzen, um in der Arbeitswelt von morgen zu bestehen.

Vorbereitend werden noch in diesem Schuljahr die beiden Computerräume umfassend renoviert und neu ausgestattet und zusätzliche Lehrkräfte für den Informatikunterricht weitergebildet. Das Gymnasium Spaichingen wird daher optimale Lehr- und Lernbedingungen für die neuen Oberstufenschüler bieten können.

Wir als Schulgemeinschaft freuen uns sehr, die Chance dieses interessanten Angebots unseren Schüler*innen machen zu können!

 


Doppelquali der Turnerinnen des Gymnasiums für RP-Finale

Sechs Mädchenteams des Gymnasiums Spaichingen traten beim Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Gerätturnen an. Drei Mannschaften qualifizierten sich für das Bezirksfinale, welches am 16.1. in Dunningen stattfand. Dort trafen die Mädchen auf harte Konkurrenz aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Kreis Rottweil, die ebenfalls um die Qualifikation für das Regierungspräsidiumsfinale kämpfte.

Die WK II-Mannschaft (2002 und jünger) musste aufgrund der Erkrankung von zwei Turnerinnen ohne Streichwertung in den Wettkampf gehen. Nele Honer, Lotta Brettner und Aline Glückler turnten hervorragende Pflichtübungen gegen die deutlich ältere Konkurrenz und wurden mit dem dritten Platz und der Quali belohnt.

Anita Grimm, Addison Berner, Nina Schändlinger und Jana Honer traten im Kür-Wettkampf III/1 (2004-07) an. Die schwierigen Übungen, die allesamt im Training des TV Spaichingen vorbereitet wurden, zeigten die Mädchen nahezu fehlerfrei. Verletzungsbedingt konnte Lia Hasselbrinck nicht antreten, sodass die Mannschaft den starken Donaueschingerinnen den Vortritt lassen musste und kein Ticket für das RP-Finale lösen konnte.

Die jüngsten Starterinnen im WK IV/2 (2006 und jünger) trafen gleich auf elf weitere Mannschaften. Routiniert boten sie ihre Übungen dar, erturnten 169,6 P. und verpassten mit 0,9 Punkten das Podest nur um Haaresbreite. Trotzdem überwog die Freude, da auch sie sich für das RP-Finale in der eigenen Halle in Spaichingen qualifizierten.

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Im Team zum Erfolg in Mathe

Im Beisein des Kollegiums des Gymnasiums Spaichingen überreichte der Schulleiter Jürgen Pach vier Schülern Urkunden für Preise im Landeswettbewerb Mathematik.

Linus Gäckle, Berkay Süzgün und Bartosz Betkowski (alle 7a) sind als Team angetreten und erreichten einen 2ten Preis. Florian Dewitz (9c) ist mit einem Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums Tuttlingen gemeinsam angetreten und erhielt einen 3ten Preis.

Bereits seit 28 Jahren richtet sich der Landeswettbewerb an interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler und gilt somit als renommiertester Mathematikwettbewerb im Land.

Jeweils einmal in der Woche treffen sich die Schüler im Schülerforschungszentrum in Tuttlingen, um (mit Unterstützung eines Mentors) an mathematischen Problemen zu knobeln. Nach dem Erfolg in der ersten Runde, die auch als Teamwettbewerb ausgetragen wird, haben die Schüler nun die Möglichkeit, sich in der zweiten Runde, nun einzeln, für mehrtägige mathematische Seminare zu qualifizieren. Hierbei wünschen wir viel Erfolg!

Pulvermüller

 

Das vergangene Schuljahr in Bildern