An Puppen Leben retten üben:

Im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstands ist die Herzdruckmassage das wichtigste Mittel zur Wiederbelebung. Die Gerhard Winker Stiftung hat dem Gymnasium Spaichingen deshalb 16 Erste-Hilfe-Puppen im Wert von 3500 Euro zur Verfügung gestellt. So können bereits Schülerinnen und Schüler diese einfache wie wirksame Methode, Menschenleben zu retten, erlernen.

Am Mittwoch, den 21. Oktober übergab Tatjana Hänssler von der Gerhard Winker Stiftung die Puppen an Schulleiter Jürgen Pach, Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes sowie Lehrerin Karin Baumann, die an der Schule die Aktion „Löwen retten Leben“ betreut.

Die lebensgroßen Erste-Hilfe-Puppen, an denen Herzdruckmassage und auch Wiederbeatmung geübt werden können, bestehen jeweils aus Oberkörper und Kopf. Sie wurden von den Schülerinnen und Schülern des Schulsanitätsdienstes, der so genannten Sani-AG, in Empfang genommen und gleich ausgiebig getestet.

In der Sani-AG, die von den Lehrerinnen Julia Rieger und Julia Schwarz geleitet wird, leisten Schülerinnen und Schüler nach einer Ausbildung schnelle Hilfe bei kleineren Verletzungen, Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen während des Schulalltags.

Neben der Ausbildung der Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen kommen die neuen Puppen bei „Löwen retten Leben“ zum Einsatz. So heißt eine landesweite Initiative in Baden-Württemberg, die das Ziel hat, Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 regelmäßig in der Wiederbelebung bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu schulen.

Föhl