Kunst bringt Menschen zusammen:
Was passiert, wenn Präzisionsdrehteile ihre gewohnte Welt verlassen? Wenn Metall, Gips, Ton, Holz, Pappmaché, Farbe und Fantasie aufeinandertreffen? Und wenn aus einer Werkhalle plötzlich ein Atelier wird? Die Antwort gab es am 2. Oktober 2026 bei GERO in Bubsheim: Die ART.NIGHT #3 wurde zu einem großen Fest der Kreativität – mit Schülerinnen und Schülern, GERO-Mitarbeitenden, Familien und zahlreichen Gästen. Es geht um Begegnung, Perspektivwechsel und die Frage, was entstehen kann, wenn Schule und Unternehmen, Kunst und Technik zusammenarbeiten. Zum Gymnasium Spaichingen kamen bei der dritten Auflage die Realschule Spaichingen und das Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen hinzu. Mit großem Engagement begleiten Annegret Eddahbi, Helena Bach, Laura Bach und Simone Scharm-Schilling das Projekt als Kunstlehrerinnen. Sie ermutigen die Schülerinnen und Schüler, ihre gewohnten Grenzen zu verlassen und sich auf etwas Neues einzulassen. Denn wie wird aus einem technischen Drehteil ein Kunstwerk? Die Antwort entsteht durch Ideen, Mut und die Bereitschaft, Dinge anders zu betrachten. Pappmaché kann als stabiler Kern dienen, präzise gefertigte Metallteile werden zu Oberflächen, Strukturen und Gestaltungselementen. Was auf der Werkbank zunächst noch chaotisch wirken kann, wird am Ende zu einem Kunstwerk, das in der GERO-Halle oder im Büro seinen Platz findet. Besonderes Highlight war diesmal eine Modenschau, bei der die Schüler*innen des IKG selbstbewusst auf dem Laufsteg ihr Modedesign aus Drehteilen zeigten. Die Realschule zeigte Schmuckdesign an Schaufensterpuppen.
Das Projekt vermittelt weit mehr als künstlerische Fähigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Ideen zu entwickeln, Skizzen anzufertigen, Materialien auszuprobieren, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und ein Projekt bis zum fertigen Werk zu bringen. Sie lernen Projektmanagement, Perspektivwechsel und Verantwortung – und erleben gleichzeitig, dass ihre Ideen ernst genommen werden. Genau diese Verbindung von Kunst, Menschen und Technik gehört zur GERO-Idee. Mit „GERO A.K.T.“ – Außergewöhnlich. Kunst. Technik. – hat das Unternehmen die Verbindung von Kunst und Technik bereits seit mehreren Jahren zu einem festen Bestandteil seiner Unternehmenskultur gemacht. Die treibende Kraft hinter der ART.NIGHT ist Susanne Roth, Gesellschafterin von GERO. Mit großem persönlichem Herzblut organisiert und begleitet sie das Format inzwischen zum dritten Mal. Dass die ART.NIGHT bei GERO einen besonderen Stellenwert besitzt, zeigte sich auch an diesem Freitag ganz praktisch: Für die Veranstaltung entfielen die Spät- und die Nachtschicht. Ein deutliches Zeichen dafür, welchen Wert die ART.NIGHT für GERO hat. Das Unternehmen schuf ganz bewusst Raum für Kreativität, Gemeinschaft und Begegnung. Und die ART.NIGHT #3 machte ihrem Namen alle Ehre. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen nach Bubsheim. Ein DJ sorgte für Musik und gute Stimmung, zwei Foodtrucks für das leibliche Wohl und ein Kaffeewagen für die passende Stärkung zwischendurch. Die GERO-Räumlichkeiten füllten sich mit Leben. Es wurde geschaut, geredet, gelacht, gegessen, gestaunt. Die Kunst war Mittelpunkt und Gesprächsanlass. Doch mindestens genauso wichtig waren die Begegnungen, die rundherum entstanden. Vielleicht liegt genau darin der besondere Erfolg der ART.NIGHT: Kunst kann Menschen zusammenbringen.
Eddahbi


