Ein gelungener Anfang:

Mit ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung wagten Mathilde und Alice Kloster einen Schritt, der für junge Künstlerinnen etwas ganz Besonderes ist: Sie präsentierten ihre Werke erstmals der Öffentlichkeit. Die Vernissage im kleinen Häuschen des Angergartens wurde zu einem rundum gelungenen Abend und übertraf die Erwartungen.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt. Kunstinteressierte, Freund*innen, Familien, ehemalige und aktuelle Schüler*innen, Kolleginnen, sowie die Schulleitung sorgten für eine lebendige und herzliche Atmosphäre. Besonders freuten wir uns, dass auch der Bürgermeister und Mitglieder des Gemeinderates die Ausstellung besuchten. Sie nutzten die Gelegenheit, nicht nur die Arbeiten der beiden jungen Künstlerinnen kennenzulernen, sondern auch das große Potenzial des kleinen Häuschens als Ort für Kunst und Kultur zu entdecken.

Der außergewöhnliche Ausstellungsort trug wesentlich zum Gelingen des Abends bei. Das charmante Häuschen im Angergarten bot den Werken einen stimmungsvollen Rahmen. Viele Besucherinnen und Besucher waren begeistert von der besonderen Atmosphäre und den liebevoll gestalteten Außenanlagen. Der Angergarten, der sich nach einem Jahr zu einer blühenden Oase entwickelt hat, verlieh der Vernissage einen ganz besonderen Zauber.

Gezeigt wurden Arbeiten, die während der Oberstufe im Leistungskurs Kunst entstanden waren: ausdrucksstarke Grafiken, impressive Malerei sowie plastische Arbeiten aus Ton, Wachs, Stein und Gips. Mathilde ergänzte die Ausstellung durch Gemälde, die in ihrer Freizeit entstanden waren und zu denen sie eine ganz persönliche Beziehung hat.

Die Vernissage machte eindrucksvoll sichtbar, mit welchem Engagement und welcher künstlerischen Qualität sich beide Schülerinnen auf ihren weiteren Weg vorbereitet haben. Alice Kloster hatte bereits die Eignungsprüfung an der Kunstakademie Leipzig und in Stuttgart erfolgreich bestanden. Mathilde verfolgt ihren Wunsch, Kunst zu studieren – am liebsten in München oder Wien – mit großer Leidenschaft.

Ein herzlicher Dank gilt der Stadt, die das Häuschen als Ausstellungsort zur Verfügung gestellt hat und Alice Haller für ihre Unterstützung.

Als Kunstlehrerin war dieser Abend für mich ein ganz besonderer Moment. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie aus Schülerinnen junge Künstlerinnen geworden sind, die den Mut haben , ihren Weg in Richtung Kunststudium konsequent weiterzugehen. Ebenso stolz kann unsere Schulgemeinschaft sein, welche künstlerische Qualität im Fach Kunst an unserer Schule entsteht und mit wie viel Leidenschaft junge Talente durch die Schule gefördert werden. Diese Vernissage war weit mehr als eine Ausstellung. Sie war ein Aufbruch – für zwei junge Künstlerinnen, für einen besonderen Ort und für die Überzeugung, dass Kunst Menschen verbindet und Räume mit neuem Leben erfüllt.

Edahbi