Spaichinger Robotik-Teams dominieren Qualifikation:
Gleich sechs Teams des Gymnasiums Spaichingen haben sich beim Qualifikationsturnier in Tuttlingen für das Bundesfinale der RoboCup German Open qualifiziert.
Der RoboCup zählt zu den weltweit bedeutendsten Technologie-Events rund um intelligente Robotersysteme. Mit dem RoboCup Junior gibt es eine eigene Wettbewerbssparte für Nachwuchstalente bis 19 Jahre. Beim diesjährigen Qualifikationsturnier traten insgesamt 31 Teams in den Kategorien „Maze“ und „Maze Entry“ an, um sich einen der begehrten Startplätze für das Bundesfinale in Köln vom 10. bis 14. März zu sichern – mit großem Erfolg für die Schülerinnen und Schüler aus Spaichingen.
Technisches Können im „Rescue Maze“
In der Kategorie „Rescue Maze“ müssen selbst entwickelte Roboter ein Labyrinth vollständig autonom durchqueren. Dabei gilt es, Hindernisse zu überwinden, Markierungen mithilfe von Kamerasystemen und selbst programmierter künstlicher Intelligenz zu erkennen und an den richtigen Stellen sogenannte „Rescue Kits“ abzulegen. Neben technischem Fachwissen sind hier vor allem Teamarbeit, Ausdauer und präzises Arbeiten gefragt. Unterschieden wird zwischen der Einsteigerklasse „Maze Entry“ und der fortgeschrittenen Liga „Maze“.
Spaichinger Teams dominieren die Liga „Maze“
In der anspruchsvollen Liga „Maze“ überzeugten die Teams des Gymnasiums Spaichingen auf ganzer Linie. Den ersten Platz sicherte sich das Team „Kabelmüsli“ mit Joel Dankert, Felix Hafner, David Schumacher und Simon Müther. Mit einer souveränen Leistung lösten sie das Ticket für das Bundesfinale. Auch das Team „2legit2quit“ mit den Geschwistern Batul und Adnan Alhalabi zeigte eine starke Vorstellung und erreichte einen verdienten dritten Platz – ebenfalls verbunden mit der Qualifikation für Köln.
In der Kategorie „Maze Entry“ waren 23 Teams aus der Region gemeldet. Nur die zehn besten qualifizieren sich für das Bundesfinale. Gleich vier dieser Plätze gingen nach Spaichingen. Einen hervorragenden zweiten Platz belegten David Wangerin und Adrian Molitor als Team „Best Robotics“.
Direkt bei seiner ersten Teilnahme erreichte Maksym Cherenke den dritten Platz. Das erfolgreiche Ergebnis wurde ergänzt durch den fünften Platz des Teams „Speedbumper“ mit Amos Herrmann, Niklas Pulvermüller und Kai Kechter sowie den sechsten Platz des Teams „Wall-E“ mit Felix Kopp und Silas Truppe.
Mit insgesamt sechs qualifizierten Teams zählt das Gymnasium Spaichingen zu den erfolgreichsten Schulen in Deutschland. Der Erfolg unterstreicht eindrucksvoll die engagierte Arbeit im Bereich Robotik und Informatik. Nun richtet sich der Blick auf das Bundesfinale in Köln, bei dem sich die besten Nachwuchs-Robotikteams Deutschlands miteinander messen werden. Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich und wünscht viel Erfolg für die nächste Wettbewerbsrunde.
Rieber

