Gymnasium überzeugt mit Podestplätzen und Regionalsieg:

Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Donau-Hegau haben in diesem Jahr insgesamt 151 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 83 Projekten ihre Ideen und Forschungsarbeiten präsentiert. Auch das Gymnasium Spaichingen war erneut mit neun spannenden Projekten vertreten und zeigte dabei eine große thematische Vielfalt.

Die Schülerinnen und Schüler reichten Projekte aus den Bereichen Biologie, Mathematik/Informatik, Technik und Arbeitswelt, Physik, Geo- und Raumwissenschaften ein.

In der Kategorie Biologie untersuchten Anastasia Landis (5b) und Chae Bin Park (6a) mit ihrem Projekt „CO2 absorbieren“, wie sich unterschiedliche Bedingungen auf die Sauerstoffproduktion einer Grünlilie auswirken.

Georg Effinger (5c) und Jona Hibner (5c) entwickelten mit „Schokobrunnen next Level“ einen Schokobrunnen, bei dem zwischen weißer und schwarzer Schokolade gewählt werden kann.

Mit dem Projekt „Der energiespeichernde Kran“ zeigten Jonas Frech (6b) und Niklas Jauß (6b), wie überschüssige Energie gespeichert und später wieder in Strom umgewandelt werden könnte.

Im Wettbewerb Jugend forscht in der Altersklasse ab 15 Jahren entwickelten Maria Effinger, Jana Le und Linh Nguyen (alle 9b) den „Optimierten Kühlschrank“. Sensoren sollen Lebensmittel erfassen, per Handy abrufbar machen und vor dem Ablaufdatum warnen, um Verschwendung zu vermeiden.

Für diese Projekte erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Teilnehmerurkunde.

Einen besonderen Erfolg erzielten Alexander Effinger und Jaris Gäckle (beide 9b) mit ihrem Projekt „Der intelligente OP-Arm“ in der Kategorie Technik. Die beiden entwickelten ein System für einen maschinellen OP-Saal, bei dem ein Roboter aus der Ferne gesteuert werden kann und mit dem bereits entwickelten intelligenten OP-Schrank zusammenarbeitet. Für diese innovative Idee erhielten sie einen zweiten Platz.

Die Brüder Julius und Rasmus Jauß entwickelten eine mobile Tiererkennungs KI mit dem Rasberry PI, die Tiere anhand von Bildern und Video Streams erkennen kann. Besonders raffiniert ist, dass dies nicht nur bei Tageslicht sondern auch bei Nacht mit schwarz-weiß Bildern gelingt. Dies überzeugte auch die Juroren, so dass die beiden einen ersten Platz beim Regionalwettbewerb in der Kategorie Mathematik/Informatik erringen konnten und somit die Region Donau-Hegau als Regionalsieger Jugend forscht Junior beim Landeswettbewerb in Balingen vertreten. Herzlichen Glückwunsch!

Während das Projekt „Optimierter Kühlschrank“ beim Wettbewerb Jugend forscht eingereicht wurde, nahmen die übrigen Projekte in der Sparte Jugend forscht junior teil.

Melissa Horras, Teresa Hauser reichten zusammen mit Theresa Unz vom Gymnasium in Horb ein Projekt zum Thema PFAS in Küstenpflanzen der Ostsee ein. Die Mädels waren dazu eine Woche mit dem Forschungsschiff Aldebaran auf der Ostsee, um Pflanzenproben zu nehmen. Damit konnten sie zeigen, dass das potenziell krebserregende PFAS über die Pflanzen in die Nahrungskette aufgenommen wird. Für das Projekt wurden sie mit dem 2. Platz belohnt.

Über die Ernährung kommender Generationen machten sich Benjamin Schmidt und Amos Wangerin Gedanken und entdeckten dabei Algen als mögliche Nahrungsquelle. Sie untersuchten dabei, wie man die Zucht von Spirulina Algen so effizient wie möglich gestalten kann. Damit erreichten sie den 3. Platz in der Biologie.

Mit der Problemstellung wie man die Position eines Himmelskörpers, ohne numerische Simulation, auf einer Umlaufbahn bestimmen kann, befasste sich Julian Rousetty. Er entwickelte eine Formel dafür und wendete diese am Beispiel der Erde an. Damit erreichte er den 2. Platz in der Physik.

Das Gymnasium Spaichingen konnte damit auch in diesem Jahr wieder zeigen, wie viel Kreativität, Forschungsgeist und technisches Verständnis in seinen Schülerinnen und Schülern steckt.

Ein besonderer Dank gilt den betreuenden Lehrkräften des Gymnasiums Spaichingen sowie des SfZ Tuttlingen, die die Schülergruppen mit großem Engagement unterstützt haben.

Pulvermüller